Violin-Kultursommer mit dem Geigenvirtuosen Nobuhiko Asaeda bietet vom 6. bis 9. August ein besonderes musikalisches Erlebnis

 

Im Rahmen des diesjährigen Meisterkurses von Nobuhiko Asaeda gibt es vom 6. bis 9. August reichhaltige und interessante Konzerte in Hirschhorn, Neckarsteinach und Waldkatzenbach, die im Zusammenwirken mit den ausgesuchten Konzertorten ein besonderes musikalisches Erlebnis erwarten lassen. Der in Neckarsteinach lebende, international bekannte Geigenvirtuose Asaeda ist aus dem Konzert- und Kulturleben der Region nicht mehr wegzudenken.

Mit seiner Interpretation der Bach’schen Sonaten und Partiten für Violine solo, die er an verschiedensten Orten spielte, setzte er bleibende Maßstäbe – ebenso wie mit den Konzerten seiner seit 2005 bestehenden Meisterkurse in Hirschhorn. Eine Voraussetzung zur Teilnahme an Asaedas Kursen ist neben der profunden Ausbildung auf dem jeweiligen Instrument vor allem die Freude, mit anderen Menschen verschiedener kultureller Kreise zusammen zu musizieren und sich auszutauschen.

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1980 bis 1999 wirkte Asaeda als langjähriger Konzertmeister am Mannheimer Nationaltheater. Von 2000 bis 2007 arbeitete er als Konzertmeister des Tokio Philharmonic Orchestra. Eine vielbeachtete rege internationale Konzerttätigkeit seit 1999 führte ihn unter anderem als Solist an die Carnegie Hall/New York, ans Pariser Konservatorium oder nach London.

Die Konzertreihe beginnt am Donnerstag, 6. August, um 20 Uhr in der Ersheimer Kapelle Hirschhorn mit zwei kammermusikalischen Kostbarkeiten, die zugleich zu den Höhepunkten ihrer Gattung zählen: das Streichquartett Nr. 7 F-Dur op 59,1 (das erste der Rasumowsky-Quartette) sowie das Streichquartett Nr. 14 d-Moll (Der Tod und das Mädchen) von Franz Schubert. Neben Asaeda (1. Violine) spielen Koichi Suzuki (2. Violine), Shigetaka Obata (Viola), beide vom Rundfunkorchester Tokio, und Dr. Axel von Rumohr (Cello).

Am Freitag, 7. August, 20 Uhr, findet dann im Bürgersaal „Zum Schwanen“ Neckarsteinach das Solistenkonzert der Meisterkursteilnehmer statt. Höhepunkte und Bravourstücke der Violinliteratur stehen hier auf dem Programm, indem die Musiker neben ihrem technischen Können auch die im Meisterkurs erarbeitete vertiefte Sicht des Werkes zeigen sollen. Neben dem Violinkonzert Nr.9 a-Moll von Ch. A. de Beriot, dem Violinkonzert Nr.5 a-Moll von H. Vieuxtemps und Werken von H. Wieniawski kommen Bachs einzigartige Chaconne aus der Solopartita d-Moll wie auch Capricen von N. Paganini und dessen berühmte „La Campanella“ zur Aufführung.

Das Orchesterkonzert in der evangelischen Kirche Waldkatzenbach am Samstag, 8. August, 19 Uhr, sowie das Sommerkonzert am Sonntag, 9. August, 18 Uhr, in der Klosterkirche Hirschhorn bilden den Abschluss der Meisterkurskonzerte. Neben Mozarts Divertimento Nr. D-Dur werden Bachs Violinkonzert a-Moll BWV 1041 (Solovioline: Asaeda) sowie Tschaikowskis Serenade für Streichorchester op. 48 erklingen. Vor allem mit der Ersheimer Kapelle und der Klosterkirche Hirschhorn finden die Konzerte an Orten statt, deren besondere Atmosphäre ebenfalls einfließen wird. Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten.

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