Hirschhorner „Ausklang-Konzert“ in der Klosterkirche vermittelte warme Abendstimmung

Unter dem Motto „Abendstimmung“ stand das kürzliche „Ausklang“-Konzert in der Klosterkirche Hirschhorn. Es wurde gestaltet von Agnes Heilmann (Klavier), Elke Kleinert-Endlich (Flöten), Christian Becker (Cello) und Frank Endlich (Rezitationen). Beginn war mit dem Largo des Bach’schen Violinkonzertes E-Dur in der Bearbeitung für Flöte, Cello, Klavier. Die Blockflöte übernahm hierbei den Solo-Part.

Wie auch im nachfolgenden Greensleeves sowie in Pachelbels berühmten Kanon waren die Besucher vom warmen Flötenklang und der souveränen musikalischen Gestaltung der Flötenpassagen beeindruckt. Als einfühlsame Begleiterin aller Stücke am Klavier erwies sich Agnes Heilmann. In einer Romance und Ballade von Jean-Baptiste Charles Dancla (1817-1907) für Querflöte und Klavier sowie in Mozarts Abendempfindung erfüllte der Gesang der Querflöte die Klosterkirche.

Innige Cello-Kantilenen waren beim Sicilienne von Faure und dem Nocturne von Tschaikowski zu bewundern. Schuberts Wiegenlied sowie der bekannte Abendsegen aus Humperdincks Hänsel und Gretel leiteten stimmungsvoll zum Schlussteil des Konzerts über. Gedichte von Eichdorff, P. Gerhardt, M. Claudius und C. v. Brentano ergaben hier eine stimmungsvolle Ergänzung des besonderen. Das kräftig applaudierende Publikum durfte gemeinsam mit den Künstlern beim Gesang des Kanons „Abendstille überall“ die Zugabe gestalten.

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