Hirschhorner Ferienspaß-Kinder modellieren Ton-Tiere nach Vorlagen im Langbein-Museum

„Wir wollten den Kindern nahe bringen, was unser Museum so alles bietet“, beschreibt Monika Hofmann von den Freunden der Langbein’schein Sammlung die Intention hinter dem Ferienspaß. Vergangene Woche ging es um die dort zu findenden Engel, nun war die Ausstellung mit ausgestopften Tieren Thema. Das Diorama im Langbein-Museum ist nach den Worten des Vereinsvorsitzenden Ulrich Spiegelberg etwas Besonderes, weil man sonst selten „so gut erhaltene Exemplare findet“.

Während einer Führung erläuterte Spiegelberg den 13 Ferienspaß-Teilnehmern die einzelnen präparierten Tiere wie Falke, Fuchs, Vögel und Mäuse. Gleichzeitig erzählte er drumherum kleine Geschichten und Geschichtchen, etwa das Märchen vom Fuchs und dem Kranich. Mit einem Quiz waren die Kinder dann aufgefordert, selbst das Museum zu erkunden und ihre eigenen Erfahrungen zu machen.

Mit Würstchen und Schmalzbrot wurde die hungrige Meute dann von Monika Hofmann und Sandra Fink „abgefüttert“, ehe es zum praktischen Teil des Tages, dem Modellieren, ging. Von Ludwig Schmeisser gab’s dazu im Vorfeld am (nicht mehr lebenden) Objekt etliche Informationen. Die Kinder durften sich ein Tier raussuchen, das ihnen am besten gefiel, es erst skizzieren, dann als größeres Bild (aus-)malen. Dazu waren sie aufgefordert, sich eine Geschichte darüber auszudenken.

Mit einer speziellen Tonmasse von der Keramikwerkstatt Krösselbach ging es dann an die „Handarbeit“. Zum Kneten und Modellieren wurde der Lieblingsplatz unter dem Lindenbaum vor dem Museum ausgewählt. Ludwig Schmeisser und seine Tochter Luisa erklärten, worauf es genau ankam und wie sich am besten das angestrebte Ziel erreichen ließ. Die so entstandenen Fabelwesen, Rehe, Schildkröten, Vögel und Mäuse werden nun gebrannt und finden dann den Weg in die Adventsausstellung des Museumsvereins.

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