Getraut wird an etlichen Samstagen: Anfragen zu Hochzeiten, Verkehrsüberwachung und Kfz-Zulassungsstelle in der Neckarsteinacher Stavo

Über Trauungen, Verkehrsüberwachung und Kfz-Zulassungsstelle wollte die CDU-Fraktion informiert werden. Karl Neidig formulierte in der vergangenen Stadtverordnetenversammlung die entsprechenden Anfragen. Bei den Hochzeiten ging es ihm darum zu wissen, ob denn im hessischen Neckartal keine an den Wochenenden stattfinden würden.

Doch, erläuterte Bürgermeister Herold Pfeifer. Der gemeinsame Standesamtsbezirk mit Sitz in Hirschhorn habe in den ersten drei Quartalen 2015 an insgesamt 31 Samstagen bis zu vier Trauungen täglich durchgeführt. Für den Rest des Jahres seien noch Trauungen an zehn Samstagen geplant. Die interkommunale Zusammenarbeit im Bereich Standesamt basiere auf Beschlüssen der Stadtverordnetenversammlungen von 2003. Dem Schönauer Bürgermeister sei es nicht erlaubt, in Neckarsteinach zu trauen, ergänzte er auf Nachfrage.

Die Geschwindigkeitsüberwachungsanlage im Schönauer Tal werde nach Abschluss der Bahnbauarbeiten an der Steinachbrücke installiert, sagte Pfeifer. Auch müsse man abwarten, bis seitens des Landesratsamts die jeweiligen Schilder mit Höchstgeschwindigkeiten angebracht worden seien. Der gemeinsame Ordnungsbehördenbezirk wurde laut dem Bürgermeister aufgrund einer öffentlich-rechtlichen Vereinbarung 2008 eingerichtet.

Mit Blick auf das benötigte und zwischenzeitlich kontrovers diskutierte Ordnungsbehörden-Fahrzeug sagte er, dass damals versäumt worden sei, eine Vereinbarung über die Kostenaufteilung zwischen Neckarsteinach und Hirschhorn zu treffen. Bei der Kfz-Zulassungsstelle liege keine interkommunale Zusammenarbeit mit Hirschhorn vor, erläuterte Pfeifer. Es handle sich um eine Nebenstelle der Zulassungsstelle des Kreises Bergstraße, die zuvor in Hirschhorn angesiedelt war und seit 2008 für zehn Jahre in Neckarsteinach ist.

 

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