Beim Apfeltag platzte Eberbach aus allen Nähten

Der überdimensionale Apfel am Eingang der Innenstadt machte gleich deutlich, welches Obst beim Eberbacher Apfeltag im Mittelpunkt stand: Auch ohne den Namen wäre klar gewesen, dass sich alles um das wohlschmeckende und gesunde Nahrungsmittel drehte. Die Veranstaltung war auch in ihrer 29. Auflage ein Garant für eine übervolle Stadt, wie man sie sonst nur noch selten sieht. Parkplätze gerieten schon am Ortseingang zur Mangelware.

Tausende drängten sich beim Apfeltag durch die verschiedenen Altstadtgassen von einer Attraktion zur nächsten. Vor allem in der Flaniermeile, der Bahnhofstraße in ihrer kompletten Ausdehnung, war zu manchen Zeiten fast kein Durchkommen mehr. Vor allem an Essensständen bildeten sich lange Schlangen. Manche begannen schon frühzeitig mit dem Putzen, weil die Nachfrage größer als die eingepackte Ware war.

Wobei der Apfeltag eigentlich längst den Charakter eines Volksfestes angenommen hat. Musik gab’s auf etlichen Plätzen, Kinderbelustigung allenthalben, Essen und Trinken in jedweder Form auch jenseits eines apfelartigen Inhalts fand sich überall in den Straßen. Grau in Grau und ein feuchtkaltes Wetter konnten die Besucher nicht schrecken. Sie strömten den ganzen Sonntag über in Massen und erfreuten die Eberbacher Werbegemeinschaft als Veranstalter.

Tonnen von erntefrischen Äpfeln in den verschiedensten Sorten fanden die Gäste am Beginn der Friedrichstraße. Gleich ein paar Meter weiter präsentierte das Café Viktoria 60 Meter Apfelkuchen. Deftiger wurde es auf dem Leopoldsplatz vor dem Rathaus, wo unter den Klängen der Gaiberger Musikanten der VfB Eberbach seine Schlachtplatte auftischte. Ebenfalls etwas für Freunde des Rustikalen war die Gulaschkanone der Eberbacher Reservisten.

In der Bahnhof- und Friedrichstraße präsentieren sich die Eberbacher Autohäuser mit ihren verschiedenen Modellen, während auf dem Neuen Markt die diversen Handwerksbetriebe über ihre Aktivitäten informierten. Dazu hatten den ganzen Nachmittag über die Geschäfte in der Innenstadt geöffnet und luden zum Einkaufsbummel ein.

Am Alten Markt wiederum gab’s frisch gepressten Saft aus erntefrischen Äpfeln aus Eberbach und Umgebung. Zur Unterhaltung spielte die Band „Dileit“ auf. Wie überhaupt auf den verschiedenen Plätzen viel Musik zu hören war: „Route 66“ mit Rockklassikern auf dem Neuen Markt, „Sunny side up“ auf dem Bahnhofsplatz oder die „Rockefellers“ auf dem Lindenplatz. Bogenschießen mit dem BSC Eberbach und die Ittertal-Alpakas bedeuteten eine große Attraktion für die Kinder.

Die kamen auch anderswo zu ihrem Recht: Beim Trampolin auf dem Neuen Markt, dem Karussell auf dem Lindenplatz oder dem Mal-Nachmittag vor dem Rathaus. Kunst gab es in drei Galerien zwischen Neuem und Altem Markt: Franz Musiol, Klaus Proissl, Michael Lerche und Ruth Schuh zeigten dort ihre Werke. Das Küfereimuseum am Pfarrhof war am Apfeltag-Wochenende geöffnet.

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