Kampagneneröffnung der Hirschhorner Ritter: Ehrungen für elfjährige Mitgliedschaft und neues Funkenmariechen vorgestellt

Das Vereinsheim der Hirschhorner Ritter platzte aus allen Nähten: „Von unseren 240 Aktiven ist bestimmt die Hälfte da“, freute sich der Präsident der Carnevalsgesellschaft, Klaus-Jürgen Ehret, über das „volle Haus“ bei der Kampagneneröffnung. Neben dem gemütlichen Beisammensein standen Ehrungen für elfjährige Mitgliedschaft an, dazu die Übergabe der Funkenmariechen-Rolle und Überraschungsdarbietungen der einzelnen Gruppen.

Ehret wies in seiner Begrüßung auf die erste Prunksitzung am 9. Januar hin, in deren Rahmen auch das neue Prinzenpaar gekürt werde. Das noch amtierende, Rosi und Joachim von der Klingenstraße, begrüßte er unter den Gästen ebenso wie den jahrzehntelangen Zugmarschall Richard Rucktäschel – der es sich nicht nehmen lässt, bei den Umzügen auch heute noch mitzufahren – mit seiner Frau Doris.

Der „hohe Anteil an Jugendlichen“, unter den Besuchern unschwer auszumachen, hat laut Ehret seine Ursache „in unseren vielen Tanzgarden“. Bereits seit Ostern liefen die Vorbereitungen für die neue Kampagne, sagte er. Zum Glück, so Ehret, sei man durch das eigene Vereinsheim nicht auf die Hirschhorner Sporthalle angewiesen. Deren Sperrung mindestens bis Jahresende aufgrund eines Wasserschadens steht nämlich im Raum.

Elf Jahre sind bei den Rittern Sabrina Schmitt-Redlich, Nicole Abelshauser, Kathrin Eck, Michelle Endreß und Disleydi Payano dabei. Sie wurden von Ehret und dem zweiten Vorsitzenden Axel Leippe beglückwünscht. Corinna Denner, das bisherige Funkenmariechen, gab die Rolle weiter an Patricia Predikant, die in der neuen Kampagne über die Bühne wirbeln wird.

Nachdem der Sturm aufs Büffet vorbei und der Nachtisch verzehrt war, schloss sich ein gemütlicher Abend an. Dabei wurde unter anderem ein von Haymo Turnwald erstellter Film über das Vereinsjahr mit der Kampagne 2014/15 gezeigt. Die „Rasselbande“ und die Prinzengarde hatten sich außerdem einige Spiele für die Anwesenden ausgedacht, sodass man bis weit nach Mitternacht beisammen saß.

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