Andreas Kaldschmidt ist neuer Vorsitzender des Neckarsteinacher CDU-Stadtverbands

Der CDU-Stadtverband hat einen neuen Vorsitzenden: Andreas Kaldschmidt, der Leiter des Revisionsamts beim Kreis Bergstraße, übernahm auf der Mitgliederversammlung den Posten von Karl Neidig. Dieser bleibt aber weiterhin Fraktionsvorsitzender und wurde zusammen mit Gabriele Rauxloh zum stellvertretenden Stadtverbands-Vorsitzenden gewählt. Beisitzer sind Hans Seeböck, Peter Stoll, Hans Schadenfroh, Denise Suhm, Gerhard Funck und Horst Folda.

Mit Landrat Christian Engelhardt, dem Bundestagsabgeordneten und Finanz-Staatssekretär Dr. Michael Meister und dem Landtagsabgeordneten Peter Stephan war viel Parteiprominenz in die Vierburgenstadt angereist. Die drei Genannten waren es auch zusammen mit Neidig, die die Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft vornahmen. 30 Jahre ist Gerhard Funck dabei, sogar 40 Jahre Wilhelm Gärtner. Für ihn nahm seine Frau Rita die Urkunde entgegen.

Auch die Kandidatenliste für die Kommunalwahl am 6. März wurde beschlossen. Es treten an: Karl Neidig, Gabriele Rauxloh, Peter Stoll, Christina Stoll, Denise Suhm, Hans Schadenfroh, Gerhard Funck, Horst Folda, Stanislav Adamzak, Christoph Feuerstein, Ingrid Neidig, Rita Gärtner, Hans Seeböck und Daniel Wolf.

Vor dem Hintergrund der Pariser Anschläge betonte Engelhardt: „Wir lassen uns die Freiheitsrechte nicht nehmen“. Der Landkreis sei in der Pflicht, sich um die hier eintreffenden Flüchtlinge zu kümmern, sie unterzubringen und durch Sprache und Arbeit in die Gesellschaft zu integrieren. Dies, „damit keine Parallelgesellschaft entsteht“, so der Landrat.

Engelhardt ging daneben auf die Leistungen des Kreises Bergstraße auch für Neckarsteinach ein. So habe man gerade den letzten Bauabschnitt der Zehn-Millionen-Investition an der Freiherr-vom-Stein-Schule in Form der Mensa fertiggestellt. Familie und Bildung seien das wichtigste Gut für die Zukunft, betonte der Landrat. „Wir werden alles tun, um die bisherige Politik fortzusetzen, die in Bildung investiert“, versprach er.

Ein großes Thema werde die Verfügbarkeit von Wohnraum sein, sagte Engelhardt. Hier gebe es großen Bedarf, nicht nur wegen der Flüchtlinge. Sein Ziel sei ein „mittel- und langfristiges Entwicklungskonzept“. Das werde derzeit vorbereitet. Der Landrat lobte daneben den anstehenden Breitbandausbau in der Vierburgenstadt. Der sei elementar wichtig sowohl für Gewerbe als auch für Bürger und zusätzlich für die Attraktivität Neckarsteinachs.

Die Menschen „fliehen zu uns, weil sie vom IS bedroht werden“, sagte Dr. Michael Meister. Es gelte aber „klar zu differenzieren zwischen denen, die Schutz suchen, und den Radikalen“. Man werde, prophezeite er, „in Zukunft in Europa mehr tun müssen, um die freie Gesellschaft zu erhalten“. Meister hob den großen Zuspruch zur Versammlung durch den Besuch von mehr als der Hälfte der Mitglieder hervor. Der Gewinn von vier neuen Mitgliedern sei ein „tolles Arbeitszeugnis“ für den Stadtverband.

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