Wenn die Hirschhorner Ritter zum Schlachtfest einladen, ist der Andrang immer groß

Wenn die Hirschhorner Ritter zum Schlachfest einladen, kann zuhause die Küche kalt bleiben. Seit über zehn Jahren geht es im Vereinsheim zu diesem Einlass immer deftig zu. Wellfleisch, Bratwurst sowie Leber- und Blutwurst stehen auf der Speisekarte für die „eingefleischten“ Fans. Selbstgemachtes Sauerkraut sowie eigens hergestellten Kartoffelbrei gibt’s obendrauf, eine Wurstsuppe vorneweg für alle, die von der mächtigen Schlachtplatte vielleicht nicht sattwerden.

Die Qualität des Essens für einen guten Preis hat sich rumgesprochen: „120 Schlachtplatten gehen allein im Vereinsheim über die Theke“, weiß Ritter-Präsident Klaus-Jürgen Ehret. „Das Fest wird immer sehr gut angenommen.“ Ganz zu schweigen von den vielen hungrigen Hirschhornern, die mit Schälchen (oder besser großen Schalen) und Tupperschüsseln vorbeikommen, um sich diese auffüllen zu lassen.

Denn sie wissen, was sie haben: Seit Anfang an beziehen die Ritter Fleisch- und Wurstwaren von einem Allemühler Metzger, für wohlschmeckenden Kartoffelbrei und leckeres Sauerkraut sorgt Vereinsmitglied Uwe Fellhauer in Eigenarbeit. „Es ist von Vorteil, wenn wir die entsprechenden Berufsgruppen im Verein haben“, schmunzelt Ehret. Dieses Jahr könnte sogar noch mehr los sein als zuvor. Denn 2014 mussten die Hirschhorner hungern, weil damals das Schlachtfest ausfiel.

Und richtig: Bereits kurz nach dem Beginn bilden sich an der Küche Schlangen, werden die Bänke im Vereinsheim immer voller. Für den größten Hirschhorner Verein ist es deshalb gut, personell ebenfalls „aus dem Vollen“ schöpfen zu können. Um die 20 Helfer sind an diesem Nachmittag und Abend im Einsatz, um für die knurrenden Mägen der Gäste Abhilfe zu schaffen und auch die Kehlen nicht trocken zu lassen.

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