Besondere Atmosphäre beim Neckarsteinacher Weihnachtsmarkt lockt viele Gäste an

Die historische untere Altstadt Neckarsteinachs zieht die Gäste an: Schon bei der Eröffnung war der 24. Weihnachtsmarkt gut besucht, am späteren Nachmittag herrschte dann reger Betrieb rund um das Bürgerhaus „Zum Schwanen“. Im benachbarten Schwanengarten spielte auf der Bühne die Musik und gab es wie andernorts zahlreiche Möglichkeiten, den Gaumen zu verwöhnen. Im Bürgerhaus selbst waren viele selbst hergestellten advent- und weihnachtlichen Waren zu erstehen. Und der Parkplatz dahinter hatte den Charakter eines kleinen Rummelplatzes mit Attraktionen für die Kleinen sowie etlichen Geschenkanregungen. (Heute, Sonntag, ist noch bis 19 Uhr geöffnet)

Unter musikalischer Umrahmung des Bläserensembles der Freiherr-vom-Stein-Schule begrüßte Bürgermeister Herold Pfeifer die Gäste. Die vier Wochen vor Weihnachten sollten Zeit für Besinnung und Einstimmung sein, sagte er. „So wünschen wir uns das.“ Leider sehe die Wirklichkeit oft anders aus. Besonders hieß Pfeifer die Gäste aus der französischen Partnerstadt Pargny-sur-Saulx willkommen, „die uns in diesem Jahr wieder mit Köstlichkeiten aus der Champagne verwöhnen werden“.

Der Bürgermeister wünschte sich, dass die Besucher „etwas von dem besonderen Geist aufnehmen, der uns bis Weihnachten begleiten möge“. Viele Gäste aus nah und fern schätzten die „besondere Atmosphäre“ der Stadt mit ihren Fachwerkhäusern und heimeligen Plätzen. Sie bildet laut Pfeifer den idealen Rahmen für einen stimmungsvollen und sehr geschätzten Weihnachtsmarkt am ersten Adventswochenende.

Vierburgenkönigin Sophia I. freute sich, den 24. Neckarsteinacher Weihnachtsmarkt eröffnen zu dürfen, gleichzeitig auch der 24. gemeinsame Termin in diesem Jahr mit Burgfräulein Maren. „Seit meiner Krönung hatten wir erst drei freie Wochenenden“, verdeutlichte sie, wie gefragt die Hoheiten sind. Jedoch „haben wir viel Ausdauer“, machen die beiden nicht so schnell schlapp. „Nehmen Sie sich Zeit für sich“, forderte Sophia die Besucher auf, in der Vorweihnachtszeit nicht in Stress und Hektik zu verfallen.

Vielfältig war das Angebot der Marktstände, die vom einheimischen Handel sowie von privaten Anbietern betrieben wurden: Es gab traditionelle Weihnachtsartikel wie Adventskränze, Mistelzweige, Gewürzsträuße, Kerzenständer und Kerzen, Weihnachtskrippen, Holzschnitzereien, Laubsägearbeiten sowie Glaskugeln oder Keramik, Heimtextilien, Schaffelle und handgearbeiteten Schmuck – das breite Sortiment lohnte einen Besuch. Esel und Schafe sowie Alpakas aus dem Odenwald sorgten für eine tierische Note.

Eine Besonderheit hatte Hans Mäser aus Neckargemünd dabei. Der Pomologe (Apfelkundler) hat nicht nur seltene Brände und Säfte im Angebot, sondern kümmert sich auch um alte Obstsorten. Aus einem Birnbaum, „den es nur zwei Mal in Neckarsteinach gibt und sonst nirgends in Deutschland“, entstand das Vierburgenbirnen-Gelee. Diese historische Sorte sei 250 bis 280 Jahre alt „und ein Alleinstellungsmerkmal für die Stadt“.

Eine Freude für die kleinen Besucher war „Eliszis Jahrmarkttheater“ mit einem nostalgischen Kinderkarussell und einer über 70 Jahre alte Schiffschaukel. In dem Theaterwagen gab es verschiedene Puppenspiel-Vorführungen. An beiden Tagen besuchte der Nikolaus den Markt und bescherte die Kinder. Viele musikalische Darbietungen von einheimischen Gruppen rundeten das gelungene Programm ab. Weitere Bilder hier: https://www.facebook.com/media/set/?set=a.1059729130737902.1073741872.100001024761983&type=1&l=a113f3e2cf

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