Weihnachtsmarkt in der Hirschhorner Schreinerei Mathes ist jedes Jahr ein Publikumsmagnet

Einmal im Jahr verwandelt sich die Werkhalle der Schreinerei Mathes in Hirschhorns Hainbrunner Straße in einen großen weihnachtlichen Markt. Dann drängen sich dort die Gäste, um einen Blick auf die vielen advent- und vorweihnachtlichen Artikel zu erhaschen, das eine oder andere in Handarbeit hergestellte Geschenk zu erstehen oder gemütlich in netter Gesellschaft zu verweilen. Zum 11. Mal war die Schreinerei nun Anziehungspunkt für Besucher aus nah und fern, die die Halle am Nachmittag bis auf den letzten Platz füllten.

Heinz Hess, der gleich am Anfang mit seinen Honigprodukten vertreten war, hatte quasi eine „Doppelfunktion“. Er spielte zusätzlich zwischendurch einige besinnliche Stücke auf dem Dudelsack. „Früher gehörte zu jeder Krippe auch ein Dudelsackspieler“, verdeutlichte er die lange Tradition dieses Instruments. Neben echten Honigwachskerzen in Form von Tannenbäumen oder Eulen hatte er auch eine große Auswahl an Wald-, Blüten oder Edelkastanien-Honig dabei. „Ich habe 20 Bienenvölker, von Moosbrunn bis nach Unter-Schönmattenwag“, erläuterte Hess.

Ludwig Heyer ist jedes Jahr unter anderem mit seinen verschiedenen Teesorten dabei. Sorten wie Weihnachtstee, Kaminfeuer oder Hüttenabend verbreiten dabei ein Flair von einem gemütlichen Abend in den eigenen vier Wänden vor prasselndem Feuer. Heyer kommt immer gerne wieder zu diesem „sehr erfreulichen“ Weihnachtsmarkt, bei dem viel geboten sei, sagte er.

Der Stamm Goten des Pfadfinderbundes Süd aus Eberbach war mit Holzspielzeug sowie weihnachtlicher Christbaum-Deko bis hin zu Krippen vertreten. Alles wurde zu 100 Prozent selbst gefertigt. Dabei halfen auch die Kinder aus den verschiedenen Gruppen mit. Der Erlös soll für die vielfältigen Vereinszwecke verwendet werden.

Ebenfalls aus Eberbach war Stefanie Bahrt, ehemals Papier Baar, zum ersten Mal in Hirschhorn bei Mathes. Sie stellte – zusammen mit ihrer Schwester – Robin- oder Fröbelsterne in verschiedenen Größe und Formen vor Ort in mühsamer Handarbeit her. 30 Blätter würden gefaltet und dann noch einmal ineinander gefaltet, erläuterte sie. „Es wird überhaupt nichts geklebt.“

Nadine Albrecht aus Haag bot alles rund um Kleidung an. Seien es Handtaschen, Schals, Mützen oder Kindersachen. Natürlich handgefertigt. Vertreten waren daneben auch das Casa Reha, Drechsler Günther Dreher aus Neckarsteinach, Bärbel Franzisko mit gestrickten Sachen oder Friedel Heck mit dem Eberbacher Lichterbogen, um nur einige zu nennen. Diverses Kunsthandwerk, zahlreiche selbst hergestellte Schmuckarbeiten, Gehäkeltes oder Gestricktes, Malerei, Kosmetikprodukte sowie Skulpturen gab es ebenfalls zu erstehen.

Für musikalische Umrahmung war den ganzen Tag über gesorgt. Ein Bläserchor mit Musikern aus dem ganzen Odenwald trat am frühen Nachmittag auf, später sang der Männerchor „DaChor“ Weihnachtslieder und gegen Abend spielte die Jugend der katholischen Kirchenmusik. Der elfjährige Jonas Hanauer zeigte zwischendurch seine beachtlichen Künste auf der Geige. Natürlich durfte ein Besuch des Nikolauses nicht fehlen. Und an Angeboten fürs leibliche Wohl fehlte es in diversen Ausführungen auch nicht. Mehr Bilder gibt’s hier: https://www.facebook.com/media/set/?set=a.1063648150346000.1073741875.100001024761983&type=1&l=ecb2a830f4

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