Fast schon Frühling beim 22. Bammentaler Weihnachtsmarkt

In den Frühling versetzt fühlten sich die Besucher des 22. Bammentaler Weihnachtsmarkts, als sie zur Eröffnung im Park des Kurpfalz-Internats zusammenkamen. Elf Grad und Sonnenschein ließen nicht unbedingt Wintergefühle aufkommen, der Glühwein musste erst einmal etwas abkühlen, bevor er getrunken werden konnte. Dem Zuspruch tat dies keinen Abbruch. Der Markt war den Tag über sehr gut besucht und der neue Ort wurde gerne angenommen.

Den sprach auch Bürgermeister Holger Karl in seinen einleitenden Worten an, nachdem er aus der gleißenden Sonne unter den großen Schirm gegangen war. Er dankte der Familie Lehmann, dass sie das Gelände zur Verfügung gestellt habe. Davon profitierten alle, denn die Weihnachtsmarkthütten könnten nun an selber Stelle für die eigene Veranstaltung des Kurpfalz-Internats nochmal genutzt und müssten nicht vom Oberdorf her durch den Bauhof umgetopft werden.

Ein Weihnachtsmarkt „lebt vom ehrenamtlichen Engagement“, betonte Karl. Er dankte deshalb den vielen Vereinen und Organisationen aus dem Ort, die sich beteiligten und in viel Eigenarbeit die zum Verkauf stehenden Dinge hergestellt hätten. „Wem es draußen zu warm wird“, flachste der Bürgermeister, könne zum „Abkühlen“ in die Mensa gehen, wo der Liederkranz seine Sachen anbiete. Der war auch – wie der Musikverein Feuerwehrkapelle – bei der Eröffnung mit verschiedenen Weihnachtsliedern zugegen und unterhielt die Besucher.

Marc Kirchner hieß anstelle der verhinderten Gerda Mende für den mitveranstaltenden Kulturring die Gäste willkommen. Er hoffte ebenfalls auf eine gute Akzeptanz des neuen Ausrichtungsorts. Denn im Oberdorf seien doch nicht immer alle Vorgaben einzuhalten gewesen. Wie der Bürgermeister begrüßte er die zahlreichen Anwesenden, unter ihnen auch Gemeinderäte, Bürgermeister der Nachbargemeinden sowie Landtagsabgeordnete und -kandidaten.

Der Weihnachtsmarkt hielt Angebote und Leckereien der Vereine, örtlichen Gruppen, Kindergärten und Schulen bereit. Zahlreiche Weihnachtsgeschenke wie Handarbeiten, Gestecke und andere schöne Dinge gab es zu kaufen. Geschmückte Hütten luden ein, bei einem Glühwein oder heißer Schokolade – oder einem kühleren Getränk – gesellig zu verweilen. Für die Kinder standen ein Karussell und ein Süßwarenstand bereit. Auch der Nikolaus schaute vorbei. Der Unterstufenchor des Gymnasiums, der Chor der Elsenztalschule, der Posaunenchor auf und die Musikschule Neckargemünd mit „Christmas Rock“ sorgten für musikalische Unterhaltung.

Breit war die Angebotspalette: Unter anderem war der Volks-Chor war mit Punsch, Gestricktem und Marmelade vertreten. Das Personal der Gemeinde hatte neben Glühwein auch Sauerkraut im Angebot. Der Waldorfkindergarten bot Selbstgebasteltes an. Andere Anbieter neben vielen waren etwa Obst- und Gartenbauverein, Gymnasium, Feuerwehr, Peru-Kreis oder die Flüchtlingshilfe.

Die DLRG-Jugend ließ sich an diesem Tag von den Seniorinnen vertreten. Die hatten „handgelesene Früchte, selbst eingekochte und gekochte Marmeladen und Gelees“ im Angebot. Und zwar 20 Sorten in 500 Baby-Gläschen. Hagebutte, Feige und Rotwein, Mirabelle, Bratapfel, Tannenspitzen, Traube oder Rosenblüte lauteten die leckeren Sorten, die quasi das ganze Jahr über vorbereitet werden. Mehr Bilder hier: https://www.facebook.com/media/set/?set=a.1067224866654995.1073741882.100001024761983&type=1&l=64660c8d4a

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