CDU will wieder stärkste Kraft im Hirschhorner Stadtparlament werden

Mit erfahrenen Kommunalpolitikern und einigen Neueinsteigern geht die Hirschhorner CDU in die Kommunalwahlen am 6. März. Bei der Nominierungsversammlung konnten 13 der maximal 17 zu vergebenden Listenplätze besetzt werden. Nicht wieder antreten werden Magistratsmitglied Ursula Lischer und der bisherige Stadtverordnete Thomas Uhrig. Die CDU wurde bei der vergangenen Wahl 2011 mit 38,5 Prozent stärkste Fraktion und stellt sieben von 17 Stadtverordneten.

Vorsitzender Lukas Hering blickte auf ein ereignisreiches Jahr 2015 zurück. Er drückte seine Freude darüber aus, dass im Frühjahr der von der CDU unterstützte Kandidat Christian Engelhardt die Landratswahl gewonnen habe. Die schlechte finanzielle Situation Hirschhorns habe zahlreiche Sitzungen von Fraktion, Ausschüssen und Stadtparlament nach sich gezogen, sagte er.

Der Fürther Bürgermeister Volker Oehlenschläger ist einer der CDU-Spitzenkandidaten bei der zeitgleich mit der Kommunalwahl am 6. März stattfindenden Kreistagswahl. Er war bei der Versammlung in Hirschhorn zugegen und setzte sich für die Kandidaten des hessischen Neckartals, Lukas Hering (Hirschhorn) und Denise Suhm (Neckarsteinach), ein. Schwerpunkte der Kreispolitik seien in der Zukunft Investitionen in die Schulen sowie die familien- und seniorenfreundliche Ausrichtung des Kreises Bergstraße. Oehlenschläger hob daneben die Förderung des Ehrenamts hervor. Diese sei ebenso hoch anzusetzen wie die der Infrastruktur.

Die Kandidaten für die Stadtverordnetenversammlung wurden – auch dieser Reihenfolge – einhellig bestimmt: Willi Dreher, Wolfgang Schilling, Harald Heiß, Auguste Kessler, Lukas Hering, Michael Kessler, Christopher André, Ingeborg Steinbauer, Dietmar Brummer, Herbert Keilhack, Sasa Jovic, Julian Mikolaiczik und Maria Rettenmaier. Ziel sei es, wiederum stärkste Kraft im Stadtparlament zu werden, gab Lukas Hering vor.

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