Übernachtungszahlen in Hirschhorn stabilisieren sich auf hohem Niveau

In diesem Jahr haben mehr Menschen in Hirschhorn übernachtet als in den Vorjahren, teilte Bürgermeister Rainer Sens jetzt mit. In den Monaten Januar bis Oktober, für die der Kreis Bergstraße nun Zahlen vorlegte, stieg die Zahl der Übernachtungen um sechs Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 33.727. Die Zahl der Ankünfte erhöhte sich laut Sens sogar um acht Prozent.

Das bedeute, so der Bürgermeister, dass sich die durchschnittliche Aufenthaltsdauer leicht verringerte. Die Gründe dafür sind Sens zufolge die relativ hohe Zahl der Wanderer auf dem Neckarsteig, für die Hirschhorn ein sehr beliebter Etappenort sei, und die Zahl der Wohnmobilisten, die ebenfalls häufig nur eine Nacht blieben.

Trotzdem: „Im Gegensatz zu Nachbarstädten mussten wir damit keinen Rückgang verzeichnen, sondern haben uns auf hohem Niveau stabilisiert“, freute sich der Bürgermeister. „Seit 2011 hat es in Hirschhorn teilweise Steigerungsraten um die 30-Prozent-Marke gegeben. Es war klar, dass wir diese Prozentsätze nicht auf Dauer halten können. “

Wenn man davon ausgehe, dass jeder Gast im Schnitt rund 90 Euro vor Ort für Übernachtung, Essen, Einkäufe und touristische Aktivitäten ausgebe, bedeute allein die statistisch erfasste Zahl einen Kaufkraftgewinn von über drei Millionen Euro in den ersten zehn Monaten des Jahres, so seine Berechnung. Dazu kämen noch Übernachtungen in Beherbergungsbetrieben unter zehn Betten, die von der Statistik nicht erfasst würden – und Tagestouristen. Die Investitionen in die touristische Infrastruktur, die nachhaltig zum Ansehen Hirschhorns bei den Besuchern beigetragen hätten, machen sich damit nach Überzeugung von Bürgermeister Sens bezahlt.

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