Neuauflage des Hirschhorner Weihnachtsmarkts war ein voller Erfolg

„Es hat alles bestens geklappt“, atmete Marianne Heisner am Tag danach hörbar auf. „Der Hirschhorner Weihnachtsmarkt wurde von den Besuchern super angenommen“, bilanzierte sie. „Alle waren begeistert.“ Nach 23 Jahren Pause gab es eine Neuauflage des Weihnachtsmarktes in der Fußgängerzone zwischen Rathaus und Marktplatz. Den hatte Heisner zusammen mit Christian Grimm federführend auf die Beine gestellt hatte. Nach langsamem Beginn am Samstagnachmittag waren vor allem der Sonntagnachmittag und -abend sehr gut besucht.

„Die Straße war voll“, blickte Marianne Heisner zurück. Alle, die da waren, „hoffen, dass es nächstes Jahr wieder einen Weihnachtsmarkt gibt“. Auch die knapp 20 Standbetreiber seien zufrieden gewesen. Christian Grimm und ich „sind überglücklich, dass alles so gut geklappt hat“, sagte Heisner. Besucher kamen nicht nur aus der näheren Umgebung, sondern auch aus dem Odenwaldkreis, der Region Bergstraße und Mannheim, beobachtete sie. „Wir sind rundum zufrieden.“ Eine Wiederholung ist schon fest eingeplant.

Eröffnet wurde der Weihnachtsmarkt in der historischen Altstadt von den Organisatoren zusammen mit „Nikolaus“ Hans-Jürgen Waibel und Bürgermeister Rainer Sens. Für die passende Musik sorgte Richard Köhler an der Gitarre. Das Langbein-Museum war an beiden Tagen bei freiem Eintritt geöffnet. Die Aktiven des Museumsvereins erwarteten die Besucher bei kleinen Leckereien auch zu einer vorweihnachtlichen Sonderausstellung im Erdgeschoss. Außerdem gab es verschiedene Geschenkideen zu erstehen.

Während tagsüber Frühling herrschte und der Glühwein bisschen zu warm war, schmeckte er bei einbrechender Dämmerung und abends umso besser. Der Rathausvorplatz mit historischer Glühweinbude war denn auch stark belagert. In der Fußgängerzone bildeten sich an den Verpflegungsständen kleine Menschentrauben, die Bratwürste gingen am Sonntag schon etwas früher zur Neige.

Den Geschenkideen waren keine Grenzen gesetzt: Seien es nun Weihnachtsgestecke, selbst Gehäkeltes und Gestricktes, Laubsägearbeiten, Kerzen, Räucherwaren, feine Tropfen oder auch Marmeladen, Honig, Tee, Schmuck, Engelsfiguren oder Krippen: Das Angebot war auf dem Weihnachtsmarkt sehr vielseitig, sodass niemand ohne das passende Geschenk für die Verwandt- oder Bekanntschaft nach Hause gehen musste.

Fürs leibliche Wohl und den Durst gab es neben den Bratwürsten belgische Waffeln, ungarische Gulaschsuppe, Tee, Crepes, Glühwein, Punsch und Feuerzangenbowle. Die Aussteller mussten bei der Neuauflage des Weihnachtsmarkts keine Standgebühr entrichten. Es galt lediglich, den Verkaufsstand weihnachtlich zu dekorieren und zu beleuchten. Neben diversen privaten Anbietern aus der näheren Umgebung waren auch das Tierheim Dallau und das Casa Reha dabei. Ohrringe aus alten Klaviertasten stellte vor dem staunenden Publikum Klavierbauer Hans-Andreas Carstensen her.

Der Nikolaus fand für seine Lebkuchen zahlreiche Abnehmer. Die hatte Christian Grimm auf einen überdimensionierten Bollerwagen geklebt, mit dem Hans-Jürgen Waibel in rotem Mantel und mit Rauschebart mehrmals an beiden Tagen durch die Hauptstraße unterwegs war. Natürlich erzählte er zu diesem Anlass auch die Legende des Heiligen aus dem türkischen Myra. Mehr Bilder gibt’s hier: https://www.facebook.com/media/set/?set=a.1070371993006949.1073741885.100001024761983&type=1&l=ac281c8e4c

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