500 Gäste feiern in der Hetzbacher Krähberghalle zusammen mit der Band „Snow“ ein große Party

Überall zufriedene Gesichter: Zum achten Mal hatten die Fußballer des TV Hetzbach einen Tag vor Weihnachten zur „X-Mas-Party“ eingeladen, zum achten Mal durften sie sich über großen Zuspruch freuen. Diesmal war es die Coverband „Snow“ aus Schwabbach, die mit den knapp 500 Fans in der Krähberghalle eine – passend zu dem gar nicht winterlichen Wetter – heiße, vierstündige Party bis tief in die Nacht feierte.

„Es lief alles super“, äußerte sich Michael Daub von den TV-Fußballern „sehr zufrieden“ mit dem Verlauf. Am Anfang sei das Publikum noch etwas zurückhaltend gewesen, stellte er fest, doch zum Schluss hin, beim dritten Set und während der Zugabe, „war die Stimmung am Kochen“. Bis zum Ende, beobachtete er, „war die Halle voll“, nur wenige Zuschauer machten schon vorher schlapp. Für ihn ist jetzt heute klar, dass es auch im kommenden Jahr die „X-Mas-Party“ geben wird. Die Band „Snow“ habe bereits Interesse bekundet wiederzukommen.

Mit gleich drei Sängern war die Partyband für alle Songs gerüstet. Sascha und Lukas für den männlichen Part und Simone für die weiblichen Stimmen sorgten dafür, dass mit rasanten Outfitwechseln die gesamte Bandbreite der Party-Hits abgedeckt werden konnte – egal ob das jetzt aktuelle Dance-Charts waren, Rock- und Pop-Stücke, Heavy-Metal-Songs oder Schlager.

Die „Hollywood Hills“ von Sunrise Avenue oder der „Summer of 69“ von Bryan Adams hatten deshalb ebenso ihre Berechtigung wie ein Reggae- oder Disco-Medley, Songs von den Ärzten, Helene Fischer oder Nena. Zusammen mit Stücken von Queen („I want it all“), Bon Jovi („Runaway“), Status Quo („Rockin‘ all over the world“) oder Tina Turner („Simply the best”) der beste Mix, um die Gäste bis weit nach zwei Uhr bei Laune zu halten.

Das abwechslungsreiche Programm der jungen Musiker, kombiniert mit einer aufwändigen Bühnen- und Lichtshow, machte auch nicht halt vor einem Schlagmedley mit „Wahnsinn“, „Über den Wolken“ oder „Joana“, um ein knalliges „I love Rock’n’Roll“ von Joan Jett & the Blackhearts aus einer Zeit entgegenzusetzen, als die Bandmitglieder noch gar nicht auf der Welt waren.

Für die 19-jährige Katrin zählte nicht so sehr die Musik als die große Party. „Ich treffe hier meine ganzen Freunde“, freute sie sich. Der 24-jährige Alex hört auch gerne mal bei dem einen oder anderen Song zu, gerade wenn er aus den aktuellen Charts stammt. „Einen so guten Mix bekomme ich sonst selten“, war für ihn wichtig. Jan, der mit seinen 30 Jahren fast schon Alterspräsident war, gefielen die etwas älteren, rockigen Lieder, die ihm sonst auf Partys fehlen.

Zum Eventdatum einen Tag vor Weihnachten und zur X-Mas-Party selbst kam es laut Daub eher zufällig. Vor acht Jahren spielten „Friends live“ auf dem Sportfest des TV Hetzbach. Der Band gefiel es dort so gut, dass sie im gleichen Jahr gerne nochmal im Beerfelder Stadtteil auftreten wollte. Einziger freier Termin: der 23.12. Dieses Konzert ließ sich so gut an, dass der Ruf nach einer Wiederholung laut wurde. Und die gab es jetzt schon sieben Mal in Folge. Ein Ende ist nicht in Sicht, denn der Zuspruch der Altersgruppe zwischen 20 und 30 ist ungebrochen.

„Alle zwei Jahre“, so Michael Daub, verpflichte man in etwa eine neue Band. „Snow“ war jetzt das erste Mal in der Oberzent zu Gast. Vergangenes Jahr spielte „Xtreme“, die in diesem Jahr am zweiten Weihnachtsfeiertag in Affolterbach die Halle rockten. An interessierten Gruppen gibt es Daub zufolge keinen Mangel, denn die volle Halle und die gute Stimmung hätten sich in der Szene herumgesprochen. Daneben kann er selbst auf viele Kontakte aus früheren Jahren zurückgreifen.

Für die Fußballabteilung des TV bedeutete das Konzert einen Großeinsatz. „Fast alle Fußballer helfen mit“, sagte Daub. Inklusive Vorstand waren so an diesem Abend um die 50 Leute im Einsatz, Auf- und Abbau nicht mit eingerechnet. Dazu kamen noch ein paar aus der AH, die am nächsten Morgen bei der Hallenreinigung halfen. Eine Gemeinschaftsleistung, die nur durch den guten Zusammenhalt im Verein möglich wird.

In all der Zeit hat man beim TV nur gute Erfahrungen gemacht. Auch wenn natürlich ein paar Security-Leute am Eingang stehen, „lief immer alles friedlich ab“, beobachtete Michael Daub. Vielleicht, meinte er schmunzelnd, auch mit Blick aufs Weihnachtsfest am Tag darauf. So hatten die Verantwortlichen keine Probleme, die geduldig Wartenden in der langen Schlange nach und nach abzufertigen – und waren den ganzen Abend über nonstop damit beschäftigt, flüssigen Nachschub aus dem Kühlwagen in die Halle zu schaffen. Mehr Bilder hier: https://www.facebook.com/media/set/?set=a.1072142392829909.1073741887.100001024761983&type=1&l=ab642db7e0

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