Fast 100 Gruppen bringen beim Hirschhorner Fastnachtsumzug am 7. Februar närrische Stimmung unters Volk

„Hoch die Hände – Stadt am Ende“ heißt das Motto des diesjährigen Hirschhorner Fastnachtsumzugs, einem der größten im unteren Neckartal. Er lockt am Faschingssonntag immer mehrere tausend Besucher in die hessische Neckarstadt, viel mehr als Einwohner in ihren Mauern wohnen. Start ist am 7. Februar, um 13.59 Uhr an der Ecke Ersheimer und Schönbrunner Straße auf der anderen Neckarseite. 93 Gruppen haben sich dieses Jahr angesagt. Die Innenstadt ist zu diesem Zweck zwischen 13 und 18 Uhr voll gesperrt, eine Durchfahrt vom Neckartal Richtung Überwald und Rothenberg ist nicht möglich.

Der Gaudiwurm bewegt sich über die Schleusenbrücke und durch die Fußgängerzone (Hauptstraße) am Freien Platz entlang Richtung Neckarsteinacher und Bahnhofstraße. An deren Kreuzung ist die Auflösung. Der Fastnachtsumzug findet unter der Regie der Carnevalgesellschaft Hirschhorner Ritter, unter Leitung des Präsidenten Klaus-Jürgen Ehret, der beiden Vizepräsidenten Peter Layer und Axel Leippe sowie geplant von Zugmarschall Richard Rucktäschel und Generalfeldmarschall Matthias Denner, statt. Der Umzug wird am Freien Platz von Doris Heckmann und Hans-Jürgen Waibel kommentiert.

Eingerahmt werden die Umzugs-Teilnehmer von den beiden Hirschhorner Fastnachtsvereinen. Neun Gruppen des HCV zu Beginn und stolze 13 zum krönenden Abschluss von den Rittern machen deutlich, dass sich Hirschhorn zu Recht eine Faschingshochburg nennen darf. Die badischen Fahnen hält die KG Kuckuck aus Eberbach hoch, die am Sonntag länderübergreifend bei den Hessen mitfeiert. Fünf weitere Gruppen aus der Stauferstadt, darunter der Fanfarenzug, bringen neben den Rockenauer Eulenspiegel zusätzliche Narrenfreude in die Stadt.

Andere Teilnehmer waren kreativ bei der Namensfindung: KC Querschläger, Äppelwoiteam Heddesbach, Faschingsfreunde Brombach, Wimmersbacher Ratze, Pleutersbach & Friends, Die Schauspieler, „Die Schisslhocker“, Bootsfahr-Gruppe, Caipis, Houlärsch-Langenthal sowie der Stammtisch Ewiger Jugend und Glückseligkeit bringen närrische Laune unters Volk.

Dabei sind auch MGV und Gymnastikclub Igelsbach, Bauwagen Rothenberg, Junge Union Fußball, Skiclub Hirschhorn, Faschingsfreunde Kortelshütte, Kerweborscht Mückenloch sowie aus Neckarsteinach die Vierburgenhoheiten, die Feuerwehr und die Darsberger Hexen. Fünf Mal die Neckargemünder Karnevalsgesellschaft und sieben Mal teilnehmende Gruppen der SV Narrhalla Hainbrunn machen den Hirschhorner Umzug zum größten Narrentreffen der Region.

Odewäller Fastnachtsfreunde, Neggergärdischer Häxe, Märchen-„Perlen“ vom Neckartal, Karnevalfreunde Haidebow, La Familia, Hirschhorner Hexen, Faschingsfreunde Wakaba, Die Wilde 13 Brombach, Wohnwagen Rothenberg, Die Wilden aus‘m Ittertal, Steinachtaler Flaschenkinder, Horrorgruppe, Freunde Schönau, Verriggde Feierveggl und Die Linnischer gehören ebenso dazu. Diverse Musik- und Fanfarenzüge sorgen zwischendurch für Stimmung.

Neu gestaltete Zugplaketten in Form eines Pins werden zum Preis von zwei Euro von Aktiven und Helfern verkauft. Durch den Kauf eines solchen Zugabzeichens leistet jeder Gast und Teilnehmer einen Beitrag zur Finanzierung des Ritter-Fastnachtsumzuges. Danach findet auf dem Freien Platz eine große Party bis in die Nacht hinein statt. Das gesamte Stadtgebiet wurde an diesem Tag zur „Glasfreien Zone“ erklärt.

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