Zahl der Übernachtungen in Hirschhorn ist 2015 nochmals spürbar gestiegen

Der Tourismus boomt: Die Zahl der Übernachtungen in Hirschhorn sei auch 2015 nochmals spürbar angestiegen, gab Bürgermeister Rainer Sens in der vergangenen Sitzung der Stadtverordneten bekannt. Allerdings konnten „durch die hohe Auslastung der Betriebe“ die Steigerungsraten der Vorjahre (teilweise über 30 Prozent) nicht mehr erreicht werden. Im November 2015 gab es laut Sens aber 17,8 Prozent mehr Ankünfte und 12,8 Prozent mehr Übernachtungen als im November 2014. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer sei damit auf 1,7 Nächte gesunken.

Von Januar bis einschließlich November 2015 habe man 8,4 Prozent mehr Ankünfte und 6,5 Prozent mehr Übernachtungen als im gleichen Zeitraum des Vorjahres verzeichnet. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer habe von Januar bis November 2,3 Nächte betragen. „Es kamen 14.870 Personen in Hirschhorn an, die insgesamt 34.162 Mal übernachteten.“ Die tatsächliche Zahl dürfte dem Bürgermeister zufolge allerdings deutlich höher liegen, da von der amtlichen Statistik nur die Häuser ab zehn Betten inklusive Übernachtungsmöglichkeiten auf Campingplätzen erfasst werden.

Im ersten Halbjahr 2015 hat es daneben laut Sens „erstmals seit langer Zeit“ mehr Zuzüge nach Hirschhorn als Wegzüge gegeben. Insgesamt „konnten wir 24 Bürger mehr begrüßen als wir verabschieden mussten“. Da aber „deutlich weniger Kinder geboren wurden“ als Todesfälle zu beklagen waren, wies die Statistik zum 30. Juni 2015 zwei Einwohner weniger auf. Allerdings verstärke sich trotzdem „die erfreuliche Konsolidierung der Einwohnerzahlen“ auf knapp 3500 mit Hauptwohnsitz. Für das ganze Jahr 2015 lägen die Zahlen noch nicht vor. Da man per Saldo im Jahresverlauf fünf Einwohner verlor, „dürfte die Zahl der Zugezogenen auch im zweiten Halbjahr die Zahl der Wegzüge übertroffen haben“, hoffte der Bürgermeister.

Sieben Erzieherinnen und eine Hauswirtschaftskraft wurden seinen Worten zufolge in den vergangenen fünf Monaten als neue Kolleginnen in den städtischen Kindergärten eingestellt. „Das ist in der derzeitigen Arbeitsmarktsituation für Erzieherinnen eine beachtliche Leistung der Personalabteilung.“ Damit habe man alle Voraussetzungen für einen Betrieb der Einrichtungen gemäß Betriebserlaubnis erfüllt. Gesucht werde noch eine Kraft für ein Integrationskind.

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