Brandschutzerziehung in der Rothenberger Kindestagesstätte „Himmelsauge“: Kinder waren mit Feuereifer dabei

Gemeindebrandinspektor Marco Johe war voll des Lobes: „super vorbereitete Kinder, sehr gute Beteiligung, tolle Arbeit der Erzieherinnen“. Besser hätte die Brandschutzerziehung in der Rothenberger Kindestagesstätte „Himmelsauge“ gar nicht laufen können. „Wir hatten leichtes Spiel“, schmunzelte Johe. Mitglieder der Einsatzabteilung vermittelten den Kleinsten angefangen von der Geschichte des Feuers über die Notrufnummer bis hin zum Löschen eines Fettbrandes Wissenswertes.

Zu Beginn gingen die Wehrleute auf die geschichtliche Bedeutung des Feuers für die Menschen, dessen Nutzen und Schaden ein. Die Kinder erarbeiten dazu Beispiele der verschiedenen Feuerarten. „Die Kinder wussten diese sofort“, erwiesen sich laut Johe die Steppkes bestens vorbereit auf die Frage nach der Notrufnummer 112 für Feuerwehr und Rettungsdienst. Anschließend wurde mit einer Telefonanlage das Absetzen des Notrufs geübt. Die Kinder durften die 112 wählen und anhand von Bildern ein Ereignis beschreiben.

„Alle Kinder konnten problemlos und richtig einen Notruf absetzen“, war auch Steffen Bartmann mehr als zufrieden mit dem vorgefundenen Wissensstand. Vermittelt wurde auch, was nach dem Absetzen des Notrufes abläuft – etwa das Alarmieren der Feuerwehr über Funkmeldeempfänger. Die Rothenberger Floriansjünger hatten außerdem verschiedene Ausrüstungsgegenstände mitgebracht. Die Kindergartenkinder durften dann erarbeiten, für welchen Zweck die verschiedenen Ausrüstungen geeignet sind.

Im Hof des Kindergartens wurde anschließend Kindern und Eltern gezeigt, wie man einen mit Öl oder Fett brennenden Topf löscht. „Wasser würde zu einer großen Fettexplosion führen“, betonte Johe. „Es wäre das falsche Löschmittel.“ Die Kinder wussten durch die gute Vorarbeit der Erzieherinnen bereits, dass man eine Löschdecke nehmen kann – oder einfach den Deckel auf den Topf legt und das Feuer erstickt.

Die Wehrleute machten daneben mit einem Thema vertraut, das in der öffentlichen Wahrnehmung zu kurz komme: der Brennbarkeit von Matschhosen. Die würden von Kindern im Freien und bei schlechter Witterung oft getragen. Es wurde gezeigt, wie schnell eine solche in Brand geraten kann. „Wir wollen bei Fackelwanderungen oder Lagerfeuern dafür sensibilisieren, dass Vorsicht geboten sein sollte“, so Bartmann.

Zum Abschluss wiesen die Mitglieder der Rothenberger Einsatzabteilung im Gruppenraum auf die Thematik Rauchmelder hin. Sie stellten zu ihrer Freude fest, „dass alle Kinder einen Rauchmelder an der Decke ihres Kinderzimmers haben“. Dies sei vorbildlich, freute sich Gemeindebrandinspektor Johe, „denn Rauchmelder retten Leben“. Im Mai findet die Brandschutzerziehung in der Grundschule in Rothenberg statt.

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