Schwarzkittel graben immer wieder den Langenthaler Bolzplatz um – Fußballer müssen pausieren

Die Langenthaler Fußballer haben vor allem im Winterhalbjahr haarige Konkurrenz. Mit schöner Regelmäßigkeit sucht eine Horde Schwarzkittel den Bolzplatz heim und macht ihn für längere Zeit unbespielbar. Alle Versuche, den gefräßigen Vierbeinern auf der Suche nach tierischem Eiweiß Herr zu werden, scheiterten bisher. Im direkten Vergleich mit den Kickern liegt das Borstenvieh aktuell uneinholbar vorn. Elf Mann steht eine ganze Rotte gegenüber

Bei der Stadt sieht man weiterhin wenige Einflussmöglichkeiten, um den ungebetenen Besuch zu verhindern. Bürgermeister Rainer Sens machte auf der vergangenen Sitzung der Stadtverordneten-Sitzung deutlich, dass selbst Zäune die Störenfriede kaum fernhalten. Dazu müssten diese schon sehr fest im Boden verankert sein. Für Sens „eine unbefriedigende Situation“. Man tue das Beste, „aber die Schwarzkittel sind ein massives Problem“.

Angefragt hatte – nachdem er das Thema bereits im vergangenen November erwähnt hatte – wieder Lukas Hering (CDU). Er gehört zu denjenigen, die immer wieder zwangsweise pausieren müssen, weil der Platz einer kraterübersäten Mondlandschaft gleicht. Die jetzige Frage glich der damaligen: „Wann wird der Bolzplatz wieder hergestellt?“

Wie der Bürgermeister sagte, könne ein Zaun aktuell noch nicht errichtet werden. Dazu fehle noch der Haushalt 2016. Etwas anderes sei es, den Platz wieder bespielbar zu machen. Doch damit laufe man Gefahr, dass die Wildschweine ihn danach wieder heimsuchten. Für Hering war dies aber trotzdem die bessere Alternative, um den Bolzplatz endlich wieder für sportliche Zwecke nutzen zu können.

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