Hirschhorner Hundetoilette soll heimliche Hinterlassenschaften auf dem Wolfenacker bündeln

Die Fraktion von Profil wünscht sich die Einrichtung einer Hundetoilette auf dem Wolfenacker. Fraktionsvorsitzender Martin Hölz hatte die Idee von einem Besuch in der französischen Partnerstadt Chateau-Landon mit- und in die Stadtverordneten-Versammlung gebracht. Wie er erläuterte, solle in dem Gebiet gegenüber der Neckar-Anlegestelle und südlich der evangelischen Kirche ein „definiertes und umgrenztes Areal“ ausgewiesen werden.

Hölz verspricht sich davon, dass damit die vielen „wilden“ Haufen auf dem Rasen eingedämmt werden. Denn der Wolfenacker sei ja gleichzeitig Familienpark. Auf Nachfrage sagte er, dass zur Entsorgung der Hinterlassenschaft der Mülleimer an der Kirche benutzt werden könne. Ein entsprechender Behälter mit Hundekottüten ist am Gehweg schon vorhanden.

Aus der Versammlung gab es noch den Hinweis, dass es sich dort um ein Hochwassergebiet handle. Deshalb müsse man mit Zäunen oder anderen fest montierten Umgrenzungen vorsichtig sein. Die Stadtverordneten votierten bei einer Enthaltung dafür, dass die Verwaltung die Kosten ermitteln soll. Gleichzeitig soll versucht werden, zur Betreuung möglichst ehrenamtliche Unterstützung einzuwerben.

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