176 Jugendliche beim königlichen Spiel: Neckarsteinacher Schachfreunde richteten badische Jugend-Mannschaftsmeisterschaften aus

Die Jugendschach-Elite aus ganz Baden war zu Gast in Hessen. Denn die Neckarsteinacher Schachfreunde sind Mitglied des badischen Schachverbands und richteten im zweiten Jahr ihres Bestehens bereits die badischen Jugend-Mannschaftsmeisterschaften 2016 aus. 176 Jugendliche aus den Altersklassen U10, U12, U14 und U16 gingen an den Start. Aufgrund des hochkarätigen Teilnehmerfeldes kann es durchaus sein, dass der nächste deutsche Mannschaftsmeister jetzt auch in Neckarsteinach zu sehen war.

Vom Rhein-Neckar-Kreis bis an den Bodensee, von Karlsruhe über den Kraichgau bis in den badischen Odenwald hatten sich die Zehn- bis 16-Jährigen auf den Weg ins nördliche Grenzland gemacht. Mit Sasbach (Schwarzwald) war auch der deutsche Meister in der Klasse U16 mit am Start. Dass Neckarsteinach als Ausrichtungsort gewählt wurde, hat laut Horst Walter auch mit dem guten Renommee zu tun, welches sich die Schachfreunde bereits erworben haben. Unter anderem mit der Ausrichtung ihrer Jugend Open am letzten Juli-Wochenende 2015, die in diesem Jahr wiederholt werden.

Zehn Mannschaften mit je vier Spielern gingen im U10-Bereich an den Start, jeweils 13 bei U12 und U14 sowie acht bei U16. Die Gesamtleitung des Turniers und auch bei U16 hatte Andreas Vinke, bei U10 Rainer Molfenter, U12 Marko Böttger und U14 Frank Schmidt. Die drei erstplatzierten Vereine aller Altersklassen qualifizierten sich für die jeweilige baden-württembergische Endrunde vom 1. bis 3. Juli in Karlsruhe.

Mit der großen Resonanz der badischen Vereine auf die Meisterschaft im Hessischen wie auch über den Zuspruch der Gäste zeigte sich Horst Walter sehr zufrieden. „Wir hatten ständig wechselnden Betrieb und zahlreiche interessierte Besucher“, freute er sich. Bei den U10 wurde Karlsruhe badischer Meister vor Walldorf 1 und 2, U12 Mannheim vor Freiburg-Zähringen und Karlsruhe, U14 Sasbach vor Karlsruhe und Heitersheim, U16 Baden-Baden vor Walldorf und Karlsruhe.

Am Turniertag waren die Neckarsteinacher Schachfreunde voll gefordert. Sechs Wochen vorher begann schon die Vorplanung und Organisation. „Alle unsere 21 Mitglieder sind jetzt im Einsatz“, lächelte Walter. Zusätzlich halfen noch sechs Flüchtlinge beim Aufbau in der Vierburgenhalle mit. Diese bekommen derzeit Schachunterricht, einer von ihnen wurde auch bereits beitragsfrei Mitglied. Zusätzlich möchte man über eine Schach-AG an der Freiherr-vom-Stein-Schule weitere Heranwachsende für das königliche Spiel begeistern.

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