60 Helfer füllten bei der Aktion „Saubere Landschaft“ in Hirschhorn 100 Müllsäcke mit Unrat

60 Ehrenamtliche durchkämmten einen Vormittag lang die Hirschhorner Gemarkung, um sie von den Hinterlassenschaften unaufmerksamer oder auch böswilliger Zeitgenossen zu säubern. Der Erste Stadtrat Karlheinz Happes hatte im Vorfeld die Aktion „Saubere Landschaft“ koordiniert und an die Aktiven morgens je Gruppe 25 blaue Müllsäcke verteilt, damit diese den vielen Müll einsammeln konnten. 100 Säcke kamen mittags prall gefüllt wieder zurück.

Die waren aber oftmals von den Dimensionen her nicht ausreichend für das, was in der freien Natur so alles auf die Helfer „wartete“. Denn neben dem fast schon „üblichen“ Müll wie achtlos weggeworfene Verpackungen, Kaffeebecher, Hundekotbeutel, Zigarettenkippen oder Gutselpapier fanden sich manchmal, übertrieben gesagt, Büro-, Wohn- und Kinderzimmerausstattungen. Auch Flaschen werden oftmals nicht in die auf dem Stadtgebiet verteilten Container geworfen, sondern mitten in die Landschaft.

Fürs schwere Gerät, den Sperrmüll und die gefüllten Säcke waren die Stadträte Willi Dreher und Karlheinz Happes zuständig. Die karrten alles mit einem Bauhoftransporter zum Container auf dem Parkplatz unter der Sporthalle. Von dort werden die Reste dann „offiziell“ durch eine Müllentsorgungsfirma abgeholt. Nicht nur Stofftiere und eine Kaffeemaschine, sondern gleich ein ganzes Schlauchboot oder einen Rasenmäher „trieben“ die Aktiven bei ihrer Sammlung auf. Auch PCs mit Zubehör oder Spülbecken fielen den Helfern in die Hände.

Die Vereine und Initiativen haben in der Regel bereits ihre festen „Reviere“, in denen sie auf Mülljagd gehen. Dabei waren diesmal die Jugendfeuerwehr Langenthal, die sich mit 14 Personen um den kompletten Ortsteil kümmerte, außerdem Angelsportverein, Ritter und Verein Ahmadiyya Muslim Jamaat mit je zehn, Profil mit acht und Skiclub mit fünf Ehrenamtlichen.

Auf und an Höhenweg, Neckaralm, Wolfenacker, Ersheim, Schloss, Michelberg sowie entlang des Laxbachs von der Neckarspitze aufwärts bewegten sich die Kolonnen mit den blauen Säcken. Handschuhe, feste Schuhe und Greifzange bildeten das nötige Equipment für die Arbeit. Auf die Helfer wartete nach vollbepackter Rückkehr im „Hirsch“ ein stärkendes Mittagessen.

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