Faszinierende Welt der Schmetterlinge: Ausstellung im Hirschhorner Langbein-Museum wird am 23. April eröffnet

Einen „Ausflug in die faszinierende Welt unserer Schmetterlinge“ unternimmt eine gleichnamige Ausstellung im Hirschhorner Langbein-Museum. Sie wird am Samstag, 23. April, um 17 Uhr eröffnet und ist dann bis 31. Mai zu sehen. Nicht nur tropische Schmetterlinge können durch ihre Vielfalt und Farben beeindrucken, sondern auch einheimische Falter. Alle wurden sie von Gisela Mauve in zahlreichen Fotografien festgehalten.

Wer einmal selbst versucht hat, Schmetterlinge zu fotografieren, weiß, wie viel Ausdauer und Geduld manchmal hinter solchen Aufnahmen steckt. Vor allem, wenn sich der Falter wie eine Diva erst einmal Zeit lässt, seine Schönheit voll zu entfalten. Nicht nur die Vielfalt der einzelnen Schmetterlingsfamilien, sondern auch manche Besonderheit wird in den Motiven von Mauve aufgezeigt. Es gibt Arten, bei denen Männchen und Weibchen andere Zeichnungen aufweisen, so dass man eigentlich zwei verschiedene Spezies vermuten könnte. Manche haben eine besondere Art zu leben oder sind wahre Rekordhalter.

So erwartet den Besucher viel Unbekanntes, das er zudem selbst im eigenen Garten oder in der Umgebung entdecken kann. Buchsbaumzünsler oder Schwammspinner sind Schmetterlingsvertreter, über die wir uns ärgern oder sie als Schädlinge betrachten – wer hat sie schon gesehen? Und dann gibt es noch den Ameisenbläuling, der eine besondere Lebensführung hat und in Hirschhorn am Brombacher Wasser seinen Lebensraum gefunden hat.

Welche Schmetterlinge können wir in unserem Garten beobachten? Woher kommen die Farben auf den Flügeln? Wie entwickelt sich ein Schmetterling und wo sind die Schmetterlinge? Diese und auch andere Fragen werden im Langbein-Museum am Mittwoch, 27. April, um 19 Uhr in einem kleinen Vortrag in der Ausstellung beantwortet.

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