Zaubereien rund um den kleinen Ball beim SV Ober-Hainbrunn mit Tischtennis-Nationalspieler Thomas Keinath

Tischtennis-Prominenz beim Maifest des SV Ober-Hainbrunn. Nationalspieler Thomas Keinath zeigte mit drei seiner trainierten Juniorenspieler Tricks und Kniffe im Spiel mit dem kleinen Ball. Keinath, zurzeit die Nummer 171 der Weltrangliste, spielt derzeit in der 1. Bundesliga in Fulda. Er trainiert drei bis viermal die Woche mit Weltklassecrack Timo Boll in Höchst. Der Erbacher ist der bisher erfolgreichste deutsche Tischtennisspieler und gehört seit mehr als zehn Jahren zur absoluten Weltklasse.

Auch in die südliche Oberzent kommt Thomas Keinath regelmäßig: „Er trainiert unseren Verein einmal im Monat, was für uns natürlich ein absolutes Highlight darstellt“, betonte SV-Kassenwart Thomas Michel. Während eines Trainings sei man auf die Idee gekommen, „er könnte zu unserem Grillfest ein kleines Tischtennis-Programm vorführen“. Was der 38-Jährige auch sofort gerne zusagte.

Keinath kam nicht allein nach Ober-Hainbrunn: Mitgebracht hatte er drei Juniorenspieler, die er gerade in seiner Tischtennis-Schule in Hanau ausbildet. Es handelt sich um die jeweiligen Landesmeister in ihrer Altersklasse: Alberto aus Panama, Chase aus Boston und Kennan aus Colorado (USA).

Der 38-Jährige, dessen beste Position 2012 Nummer 51 der Welt war, führte zusammen mit den drei Nachwuchscracks vor, wie in diesem Leistungsbereich trainiert wird und was so alles mit dem kleinen Ball möglich ist. Die Resonanz der Festbesucher darauf war sehr gut. Die Gäste konnten sich ganz ungezwungen ein Bild von Tischtennis auf höchstem Niveau machen und viele Gespräche führen.

Als kleines Highlight durfte jeder Zuschauer versuchen, Aufschläge von Keinath zu returnieren. Wer es schaffte, einen von zehn Aufschlägen auf die Platte zu bekommen, bekam einen kleinen Preis. Viele Besucher stellten sich der Aufgabe und es gab einige, vor allem Tischtennis-Spieler aus dem Umkreis, die es tatsächlich schafften, einen Aufschlag über das Netz zu bekommen

Am Ende der Veranstaltung bekam der SV ein sehr positives Feedback von den Gästen. Es sei ein schönes Erlebnis gewesen, Tischtennis dieser besonderen Klasse „so hautnah erleben zu können“, freute sich Michel. Auch habe man live gespürt und gesehen, „was Spin in dieser Sportart wirklich bedeutet“.

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