Versammlung der Hirschhorner Altstadtfreunde: Höhepunkt der Aktivitäten 2015 war der Tag des Denkmals

Auf ein ereignisreiches Vereinsjahr blickten die Freunde der Hirschhorner Altstadt bei ihre Mitgliederversammlung zurück. Höhepunkt der Aktivitäten war laut dem Vorsitzenden Reiner Lange der Tag des Denkmals im vergangenen September. Aber auch die fünfte Ausgabe des Hirschhorn-Kalenders, die Rückholung einer verloren geglaubten Pietà und der Jahresausflug fanden in seinem Bericht Erwähnung. Dazu zeigen sich die Finanzen in einem sehr positiven Licht.

Unter dem Motto „Handwerk, Technik, Industrie“ habe der Verein den Tag des Denkmals 2015 mit einer kleinen Ausstellung und Vorträgen in zwei Wehrpfeilern der Hirschhorner Schleusenanlage gestaltet. Lange hob die gute Zusammenarbeit mit dem Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA) hervor. „Der Zuspruch durch die Bevölkerung war enorm“, freute er sich. Ludwig Schmeisser, Ulrich Spiegelberg, Elmar Hoffmann und Ferdinand Zipp sowie Uwe Müller vom WSA gaben Infos.

In Zusammenarbeit mit den Langbein-Freunden holte man Reiner Lange zufolge die verloren gegangene Pietà aus der Hauptstraße 40 wieder zurück nach Hirschhorn. Diese war in einem Heidelberger Auktionshaus zur Versteigerung aufgetaucht. Der Verein habe sich mit 300 Euro an der Rückholaktion beteiligt. Daneben wurde wieder etwas für die Verschönerung der Altstadt getan: Hydranten und Geländer bekommen nach und nach eine neue Farbe.

Die Fastnacht in Hirschhorn war nach den Worten von Lange Thema der fünften Auflage der Kalender-Reihe „Hirschhorner Ansichten“. Der Karneval stelle mittlerweile ein kaum noch wegzudenkendes Kulturgut in der Stadt dar. Durch die beiden Vereine im Ort sei man bei der Gestaltung mit Bildmaterial unterstützt worden. Diese Einnahmen gestatteten einen gewissen Gestaltungsspielraum, weshalb man hoffe, in diesem Jahr die Reihe mit einem interessanten Thema fortsetzen zu können, sagte er.

Wie der Vorsitzende weiter ausführte, wurden die Erläuterungen an den Hinweistafeln in der Altstadt um die auf Französisch erweitert. Hier wirkten Christian und Sylvie Minuth unterstützend mit. Der Jahresausflug nach Sesslach war ein schöner Erfolg. Wie auch die Winterfeier, die wieder auf reges Interesse stieß. Dieses Jahr findet sie am 19. November im Stadtcafé Grimm statt, sagte er.

Laut Lange hat der Verein derzeit 92 Mitglieder. „Ein neuer Höchststand“, wie er betonte. Man wolle aber nach wie vor weitere hinzugewinnen. Er erwähnte darüber hinaus die neue Geoparktafel an der Schneidmühle, zu der die Altstadtfreunde im Dezember 450 Euro besteuerten. „Gemeinsam Denkmäler erhalten“ laute das Motto für den diesjährigen Denkmaltag am 11. September.

„Den Tag wollen wir dem ganzen Altstadtensemble widmen“, kündigte Reiner Lange an. In den Räumen des ehemaligen Seniorentreffs sei eine Ausstellung über die Historie der Altstadtsanierung geplant. Auf dem Vorplatz solle es ein Angebot für Kinder geben. Weiterhin würden zwei Stadtführungen mit unterschiedlichen Schwerpunkten angeboten: eine vor dem Hintergrund des 625. Stadtrechte-Jubiläums, die andere mit Schwerpunkt Carl Langbein zu dessen 200. Geburtstag.

Aus dem Kassenbericht, ebenfalls von Lange kommissarisch vorgetragen, kristallisierte sich heraus, dass die Altstadtfreunde ein solides finanzielles Fundament haben. „Alles in bester Ordnung“, bestätigte Kassenprüfer Dieter Kluve. Als sein etatmäßiger Nachfolger im Amt wurde Franz Birkenholz gewählt. Von Brigitte Heckmann gab es danach noch Informationen zum am 25. Juni geplanten Ausflug nach Rhodt in die Pfalz. Es sind noch ein paar Plätze frei, sagte sie.

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