Änderungen sollen das Baugebiet „Hohes Feld 2“ doch noch möglich machen

Der Bebauungsplan „Hohes Feld 2“ in Langenthal ist nach wie vor eine Hängepartie. Seit dreieinhalb Jahren beschäftigt das Thema nun Gremien, Behörden und Anlieger. Nach der zweiten Offenlage Anfang des Jahres kamen so viele Einwände und Anregungen zusammen, dass eine nochmalige Aufarbeitung nötig war. Zugleich wurde in einem Gespräch mit Eigentümern und Bedenkenträgern versucht, den Einwänden Rechnung zu tragen und einen Konsens herzustellen.

Das geplante Baugebiet „Im Hohen Feld 2“ liegt im südlichen Teil des Hirschhorner Stadtteils und erweitert die Wohnbebauung südöstlich. Die 8500 Quadratmeter große Fläche soll Platz für elf neue Bauplätze bieten. Sie wird im Osten und Westen durch landwirtschaftliche Flächen abgegrenzt, im Süden durch den Ulfenbach und im Norden durch die schon bestehenden Wohnhäuser.

Massive Wider- und Einsprüche gab es nach der zweiten Offenlage des Bebauungsplans wegen der neu hinzugekommenen Flächen. Die Einwender betonten deren ökologische Schutzwürdigkeit. Auch die Zufahrt über eine vier Meter breite Straße wurde moniert. Eine Stichstraße ab dem Wendehammer soll nun ein Ringsystem ermöglichen und die Verkehrssituation entzerren.

Zwei Grundstücke für die Verwirklichung dieser Lösung stünden zur Verfügung. Allerdings müsste die Stadt eines davon kaufen und würde somit wieder in die Eigentümer-Gemeinschaft eintreten, was man eigentlich vermeiden wollte. Auch wäre ein Kauf bei angespannter Finanzlage haushaltsrelevant. Solange auch die letzten Rückmeldungen von den Anwohnern ausstehen, liegt der Bebauungsplan auf Eis, um weitere Kosten zu vermeiden. Und wenn der Bebauungsplan verabschiedet ist, gibt es danach eine einjährige Widerspruchsfrist.

 

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