Ausscheidenden Rothenberger Mandatsträgern wurde fürs ehrenamtliche Engagement gedankt

Ganz im Zeichen von Verabschiedungen, Einführungen und Jubiläen stand die Gemeindevertreter-Sitzung im Höhendorf. Walter Braner, der bei der konstituierenden Versammlung des Gremiums nicht dabei sein konnte, wurde als ehrenamtlicher Beigeordneter verpflichtet. Gemeindevertreter-Vorsitzender Horst Schwinn vereidigte den Kommunalpolitiker von CDU/Bunte Liste Rothenberg, Bürgermeister Hans Heinz Keursten verlas und übergab die Ernennungsurkunde.

Marco Johe und Oliver Fink waren bereits im April zu Gemeindebrandinspektor (GBI) und dessen Stellvertreter gewählt worden. Durch Keursten erfolgten nun die Vereidigung und die Übernahme ins ehrenamtliche Beamtenverhältnis auf fünf Jahre. Der Bürgermeister freute sich, dass – nach der Ernennung im vergangenen Jahr – nun eine Wahl stattfinden konnte. Bedauert wurde, dass Rüdiger Seip aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr als zweiter stellvertretender GBI weitermachen konnte.

Die Feuerwehren in der Oberzent haben laut Keursten bereits einen gemeinsamen Arbeitskreis gebildet. Dieser beschäftigt sich mit den anstehenden Aufgaben in Bezug auf die Fusion der vier Kommunen 2018. Eine erste Sitzung gab es schon, in den kommenden Monaten will man sich wieder zusammensetzen, um weitere Details zu klären.

Gemeindevertreter und Beigeordnete, die in oder mit Ende der vergangenen Legislaturperiode aufhörten, wurden im Anschluss von Schwinn und Keursten verabschiedet. Der Vorsitzende dankte für die langjährige Arbeit zum Wohle der Kommune. Er sprach den ehrenamtlichen Mandatsträgern seine Hochachtung und Anerkennung für ihr Engagement aus, das sie trotz anderweitiger Verpflichtungen ausgeübt hätten.

Dirk Heckmann, von 2011 bis 2016 SPD-Gemeindevertreter, bekam den Ehrenteller überreicht. Tina Bartmann gehörte für die WGR dem Gremium von 2011 bis 2014 an, bevor sie zum Kommunalservice Oberzent wechselte. Ihr Nachfolger Michael Köhler war von 2014 bis 2016 Mitglied. Detlev Honnen gehörte 15 Jahre, von 2001 bis 2016, für die WGR dem Gemeindevorstand an. Er bekam den Ehrenteller mit Urkunde.

Horst Schwinn hob im Anschluss das 50. Arbeitsjubiläum von Hans Heinz Keursten im öffentlichen Dienst hervor. Er wünschte sich weiterhin eine solch gute Zusammenarbeit für die nächsten Jahre. Der so Gelobte sagte, „das Bürgermeister-Amt in Rothenberg hat mich voll ausgefüllt“. Er sei nie auf den Gedanken gekommen, woanders hinzugehen.

Als besonderes Projekt stellte der Bürgermeister die Sanierung der Sporthalle heraus. Was hier an ehrenamtlicher Eigenleistung erbracht werde, „ist etwas ganz Besonderes“. Und gehe noch eine ganze Zeitlang weiter. Wie auch die Vorbereitungen für die Oberzent-Fusion. „Wir haben bis Anfang 2018 noch viel Arbeit vor uns, sagte Keursten.

Seit 16 Jahren „haben wir zielorientiert gearbeitet“, betonte der WGR-Fraktionsvorsitzende Wilfried Friedrich. Dabei sei es in der Sache durchaus hart zugegangen – mit nicht immer deckungsgleichen Ansichten. Zum Glück, spielte Friedrich auf die Abwahl des dortigen Bürgermeisters an, „hatten wir nie Hirschhorner Verhältnisse“. Und wollten sie auch gar nicht haben. Die gemeinsame Tätigkeit habe Spaß gemacht, „war angenehm und hat uns gegenseitig befruchtet“. Gemeinsam „haben wir etwas bewegt“, so der Fraktionsvorsitzende.

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