Hirschhorner Langbeinfreunde waren auf den Spuren der Eisenindustrie im Odenwald

„Vom Rennofen zum Hochofen – Die Entwicklung der Eisenindustrie im Odenwald“ lautete das Thema eines Ausflugs der Langbeinfreunde. Mitglieder und Freunde des Vereins nahmen die Gelegenheit wahr und wurden mit interessanten Informationen über die Eisenindustrie belohnt. Viele neue Eindrücke wurden den Teilnehmern geboten, denn wer wusste besser über die Geologie des Odenwaldes Bescheid als Prof. Günther Wagner.

Die Exkursion führte nach Rehbach, Rohrbach, Reichelsheim und Weschnitz. Prof. Wagner hatte die Route zusammengestellt und führte, professionell aufgearbeitet mit Schaubildern und Tafeln versehen, die Langbeinfreunde durch die Entwicklung der Eisenerz-Gewinnung. In einer Abteilung des Heimatmuseums in Reichelsheim staunten die Mitfahrer nicht schlecht, wo überall im Odenwald Eisenerz gewonnen worden war. „Gar nicht auszudenken, wenn aus dem Odenwald ein Ruhrgebiet geworden wäre“, konnte man von Teilnehmern des Nachmittagsausfluges hören.

Immer wieder wurde der Bogen ins Neckartal nach Hirschhorn gespannt. Gemarkungs- und Straßennamen in der Neckarstadt zeugten davon, dass auch hier die Eisenindustrie keine „Unbekannte“ war. Dr. Ulrich Siegelberg, der Vorsitzende des Freundeskreises Langbein‘sche Sammlung, bedankte sich bei Wagner während der gemütlichen Einkehr im Gasthaus „Zur Schmelz“ in Hüttenthal für die hervorragende Leitung der Exkursion und den interessant gestalteten Nachmittag. Ermuntert durch die interessierten Teilnehmer, ist im Herbst im Langbeinmuseum ein Vortragsabend mit Prof. Günther Wagner geplant.

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