Wenn die Rothenberger Feuerwehr grillt, kommen sie alle vorbei

Wenn die Feuerwehr zum traditionellen Grillfest auf den Höhenrücken neben das Feuerwehrhaus einlädt, dann kann sie sich eines großen Ansturms gewiss sein. Selbst mit etwas ungewissem Wetter sitzen die Gäste aus nah und fern in ausgeräumter Geräte- und Fahrzeughalle nebst Anbau an diesem Tag dicht an dicht, um die Gastfreundschaft der Floriansjünger zu genießen. Die fahren an dem Tag das Beste aus Küche und Keller auf.

„Normalerweise ist hier noch voller, wenn die Sonne scheint“, schmunzelt der Rothenberger Feuerwehrvereins-Vorsitzender Benjamin Götz. Das will man ihm kaum noch abnehmen, denn ein freier Sitzplatz ist nur mit geschultem Auge zu erkennen – und die Einsatzkräfte sind mindestens so stark am Rotieren wie der Grill, auf dem sich seit 5 Uhr am Morgen der Rollbraten dreht. Oder besser drehte, denn mittags sind von 16 Braten mit knapp 60 Kilo noch kümmerliche zwei Stück übrig.

Werner Olbert und Heiko Postawa sind die beiden bewährten Grillmeister, nach deren Arbeit den Besuchern das Wasser im Munde zusammenläuft. Die kommen gerne von weiter her, denn das Grillfest der Brandschützer hat sich in mehreren Jahrzehnten einen sehr guten Ruf erarbeitet. Als am Nachmittag die Wolken immer mehr aufreißen, sind die Rothenberger Wehrleute glücklich über ein erneut erfolgreiches Fest.

Natürlich sind ebenso viele Gäste von befreundeten Wehren auszumachen. Nicht nur von den anderen drei Ortsteilwehren, sondern auch aus dem Neckar- und Ulfenbachtal mit Hirschhorn und Langenthal, aus dem Badischen mit Eberbach und Brombach sowie aus der benachbarten Oberzent mit Hetzbach, Falken-Gesäß und Beerfelden. „Es ist halt bekannt, dass man bei uns gut essen und trinken kann“, weiß Götz.

Aus der Stadt am Berge ist die Feuerwehrkapelle Beerfelden angereist, die über Mittag den hungrigen Mäulern das Essen versüßt. Und damit einstimmt auf das große Kuchenbüffet, das der Feuerwehrverein dankenswerterweise aufgrund vieler Spenden anbieten kann. Auch gegen Abend wird es wieder voll auf der Höhe bei der Sporthalle, wenn die Tombola-Verlosung ansteht. Der zahlreiche ist eine schöne Bestätigung für die Brandschützer, freut sich Götz.

Denn die gehen bereits drei Monate vorher in die Grobplanung der Veranstaltung, die jedes Jahr mehrere hundert Besucher anzieht. Eine Woche vor dem großen Tag wird langsam die Fahrzeughalle ausgeräumt, wird der Anbau für mehr trockene Sitzplätze angebracht. Grill, Bierpilz und die restliche organisatorische Arbeit wie der Einkauf wollen auch erledigt sein. Hierbei sind schon etliche Helfer aus Verein und Einsatzabteilung im Einsatz, am Tag selbst kümmern sich dann um die 40 bis 50 Aktiven um das Wohl der hungrigen Mäuler.

Die Jugendfeuerwehr machte dabei Werbung für sich selbst und lud zu diversen Spielen ein. „Die ist die Zukunft unseres Vereins“ und deshalb wolle man sie tatkräftig unterstützten, sagt Götz. Die Jugendlichen boten verschiedene XXL-Spiele an. Daneben konnten Kinder Buttons zum Anstecken selbst gestalten. Und schließlich lud eine Hüpfburg mit Rutsche zum Toben ohne Ende ein. Zu neunt präsentierte sich die Nachwuchswehr am Nachmittag noch bei einer kleinen Übung.

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