Gemischter Chor grillt gerne bei den Finkenbacher Feuerwehrleuten

Auch wenn der Blick ab zu mal sorgenvoll nach oben ging: Das Wetter hielt einigermaßen, nachmittags ließ sich sogar mal die Sonne blicken und der Gemischte Chor in Finkenbach war mit der Resonanz auf sein Grillfest am Feuerwehrhaus zufrieden. Natürlich dürften es immer ein paar Gäste mehr sein – aber die, die kommen, sind schon Stammgäste aus vielen Jahren.

Denn das Fest hat eine jahrzehntelange Tradition, fand unter MGV-Regie erst am Sportplatz statt, später dann am Saubuche-Parkplatz Richtung Raubach. Seit einiger Zeit genießt der Chor nun die Gastfreundschaft der Brandschützer. Hier können sich die hungrigen Mäuler unter im Grünen niederlassen oder, falls ein Schauer drohte, ins Innere der Fahrzeughalle „flüchten“, die für diesen Zweck leergeräumt wurde.

30 Aktive des Vereins, aber auch Helfer aus der Nachbarschaft, waren den Tag über für das Wohl der Gäste im Einsatz. Leider, so der Vorsitzende Rainer Mauer, gab es Parallelveranstaltungen wie das Feuerwehrfest in Rothenberg oder den Gottesdienst am Leonardshof. Trotzdem freute er sich über den zahlreichen Besuch aus der Bevölkerung, unter denen auch Bürgermeister Hans Heinz Keursten und WGR-Fraktionsvorsitzender Wilfried Friedrich waren. Darüber hinaus begrüßen die Chormitglieder immer Gäste aus Olfen und Hainbrunn.

Wildbratwurst, Steaks und Fleischspieße halten die Sängerinnen und Sänger an diesem Tag für die Besucher parat. Und nicht zu vergessen das mehr als reichhaltige Kuchen- und Salatbüffet, dank vieler Spenden von Vereinsmitgliedern und -freunden in diesem Umfang möglich. „Alles wurde sehr gut angenommen“, war Maurer mit der Resonanz zufrieden. Für Unterhaltung sorgte über den Mittag eine Stunde lang Dirigent Karlfried Schicht, der einige Stücke auf Saxophon und Klarinette spielte.

Das Grillfest nutzte der Verein auch gleich, um Mitgliederwerbung zu betreiben. Auf die donnerstägliche Singstunde wurde per Plakat hingewiesen. Denn Nachwuchs – der gerne auch älter sein darf – ist im Gemischten Chor mit seinem eher gehobenen Altersdurchschnitt gerne gesehen. Dieses Jahr, sagte Maurer, könnten sich neue Sanges-Gesichter gerne auch gleich öffentlich versuchen, denn es gebe einige Einladungen zu Sängerfesten und Konzerten in der näheren Umgebung.

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