Stadtverordneten-Versammlung: Für den Hirschhorner Sportplatz gibt’s einen neuen Rasenmäher

Der FCH kann den benötigten neuen Rasenmäher für den Sportplatz anschaffen. Die Stadtverordneten-Versammlung gab dem Ansinnen des Vereins grünes Licht, da das alte Gerät defekt ist. Zwischenzeitlich wurde das Grün von Mitarbeitern des Bauhofs gemäht. Weiter wurden vom Kommunalparlament die 7600 angesparten Euro freigegeben, die bisher auf einem Sparbuch genau zu diesem Zweck geparkt worden waren.

Der Abschluss von Nutzungs- und Erbbaupachtvertrag zwischen FC und Stadt lässt allerdings noch weiter auf sich warten. Ein anberaumter „Runder Tisch“ zur Klärung letzter offener Punkte wurde abgesagt, weil der Verein einen von der Stadt zugestellten Vertragsentwurf erst noch genauer anwaltlich überprüfen lassen wollte. Die Änderungen seien doch größer als erwartet, hieß es.

Erster Stadtrat Karlheinz Happes erläuterte, dass die Sparbuch-Mittel zweckgebunden verwendet werden müssten und der FC einen Nachweis darüber vorzulegen habe. Höhere Anschaffungskosten müssen seinen Worten zufolge vom Verein getragen werden, in dessen Eigentum das neue Gerät übergehe. Wie Stadtverordneten-Vorsteher Harald Heiß ergänzte, habe der Verein bisher jedes Jahr 2400 Euro für den Rasenmäher erhalten. Reparaturen wurden von dieser Summe abgezogen, der Rest ging aufs Sparbuch.

SPD-Fraktionschef Max Weber zeigte sich irritiert über den Ablauf des Prozederes. Nachdem man im Magistrat gemerkt habe, dass doch die Stadtverordnetenversammlung zuständig sei, fühlte er sich ein wenig unter Druck gesetzt, das Okay „per Umlaufbeschluss“ und nicht über eine reguläre Abstimmung des Parlaments zu erteilen. Dem sei nicht so, meinte Happes. Ihm sei es lediglich darum gegangen, einen Zeitverzug zu vermeiden, indem er schon vor der Sitzung eine grundsätzliche Zustimmung abfragte.

Happes gab weiter bekannt, dass laut Beschluss des Magistrats die vom Bauhof genutzte Fläche auf dem Parkplatz unter der Sporthalle so einzugrenzen sei, dass keine Gefahr für Dritte ausgehen könne. Außerdem solle eine Fahrgasse markiert werden. Aufgrund der hohen Kosten für Beleuchtung und Winterdienst seien nochmals Alternativlösungen für Zebrastreifen und Ampelanlage zu überprüfen, sagte er. Auch, inwieweit eine Beteiligung des Kreises bei den Kosten möglich sei.

Die von den Mitarbeitern der Verwaltung beantragte Personalversammlung fand laut Happes wegen „Terminfindungsproblemen“ erst Mitte Juni statt. Von den Mitarbeitern seien dort gravierende Rückstände in Personalplanung und Organisation angesprochen worden. Diese wolle man nun gemeinsam angehen.

Aus dem Gewinn der Sparkasse Starkenburg entfielen 45.000 Euro auf die Stadt, hatte Happes eine erfreuliche Nachricht im Gepäck. Der Betrag werde den Rücklagen zugeführt. Weiter gebe es wieder eine Ausschüttung für die Vereine. Diese betrage wie im vergangenen Jahr 8.000 Euro. Die Verteilung nehme der Magistrat rechtzeitig vor.

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