Kortelshütter Feuerwehr fährt im September zum Leistungsübungs-Landesentscheid nach Hungen

Die Freiwillige Feuerwehr trägt den Namen des Rothenberger Ortsteils weit ins Land Hessen: Beim Bezirksentscheid der Feuerwehrleistungsübungen in Breuberg-Neustadt holten sich die Brandschützer aus der südlichen Oberzent das Ticket für den hessischen Landesentscheid. Der findet am 11. September in Hungen im Landkreis Gießen statt. An den Ort haben die Kortelshütter gute Erinnerungen: Denn dort belegten sie bei der erstmaligen Teilnahme überhaupt vor zehn Jahren einen hervorragenden dritten Platz.

Der zweite Platz beim Kreisentscheid in Breuberg-Neustadt hatte den Feuerwehrleuten das Ticket für den Bezirksentscheid gesichert, der jetzt an gleicher Stelle stattfand. Gut gelaunt gingen die sechs Teilnehmer schon ganz früh am Morgen in die theoretische Prüfung (mit 15 Fachfragen), die es in sich hatte. Nachdem man die Startnummer 12 für die Praxis gezogen hatte, hieß es erst einmal warten und zuschauen, was die Konkurrenz so macht. Als die Kortelshütter Staffel endlich an der Reihe war, legte sie eine sehr gute Übung hin. Es gab nichts zu beanstanden und auch die Knotenzeit war super.

Danach hieß es aufs Neue warten, bis die Spannung kam noch erträglich war. Denn nur die sechs besten Mannschaften dürfen zum Landesentscheid nach Hungen reisen. Nachdem klar war, dass die Kortelshütter den fünften Platz belegt hatten, war die Freude riesengroß. Unter den Gratulanten waren auch Landrat Frank Matiaske und der stellvertretende Kreisbrandinspektor Rolf Scheuermann. Matiaske würdigte die Leistung: „Gäbe es bei Euch eine Bundesliga, Ihr wärt dabei.“ Die erfolgreichen Teilnehmer sind Maurice Fink, Madelaine Gramespacher, Timo Fink, Günter Braner, Anja Hinrichs und Malte Hinrichs.

Der diesjährige Kreissieger, die Mannschaft der Feuerwehr Nieder-Kainsbach, errang beim Bezirksentscheid den dritten Platz und die Kortelshütter den fünften. Sieger der hessischen Feuerwehrleistungsübungen des Regierungsbezirkes Darmstadt wurde die Mannschaft der Feuerwehr Idstein aus dem Rheingau-Taunus-Kreis vor Randstadt aus dem Wetteraukreis.

Der mitgereisten Fanclub, inzwischen schon eine schöne Tradition, feuerte die Staffel kräftig an und hielt die zuhause Gebliebenen immer auf dem neuesten Stand. Nur einen Wermutstropfen gab es: Das diesjährige Kelterfest fällt mit dem Termin zum Landesentscheid zusammen. Deshalb wurde beschlossen, es zu verschieben. „Ein Ersatztermin wird noch rechtzeitig bekannt gegeben“, versprechen die Feuerwehrleute.

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