Tag des offenen Denkmals am 11. September in Hirschhorn mit verschiedenen Angeboten

Der landesweite Tag des Denkmals am Sonntag, 11. September, steht dieses Jahr unter dem Motto „Zusammen ist man weniger alleine – Gemeinsam Denkmäler erhalten“. Er wird in Hirschhorn um 12.15 Uhr in den Räumen des ehemaligen Seniorentreffs (Repaircafè) in der hinteren Hauptstraße mit einer Fotoausstellung eröffnet. Stadtführung, Kinderaktionen und eine Bewirtung schließen sich an. Veranstalter sind vor Ort die Freunde der Hirschhorner Altstadt.

Das Motto ist sinnbildlich für die Sanierung der Altstadt im gemeinsamen Zusammenwirken von Privatpersonen und öffentlicher Hand gleichermaßen in den vergangenen 30 Jahren. Ein Anlass, der Gelegenheit gibt, noch einmal die Altstadtsanierung Revue passieren zu lassen. Hat diese doch das Gesicht der Stadt weitreichend und dauerhaft verändert. Unter der Schirmherrschaft der Stadt wurde vom Verein bisher unveröffentlichtes Fotomaterial aus dem Archiv des Bauamts zusammengetragen und wird der Öffentlichkeit an diesem Tage in einer kleinen Ausstellung präsentiert.

Doch neben dieser Ausstellung finden weitere Angebote an diesem Tage für die Bevölkerung statt. Unter dem Thema „Schöpferisches gestalten mit Kindern“ werden von 13 bis 18 Uhr auf dem Vorplatz des Seniorentreffs Kunstpädagogen gemeinsam mit den Kindern spielerisch mit unterschiedlichen Materialien Objekte formen und gestalten.

Weiterhin wird um 14 Uhr eine kostenlose Stadtführung für alle Interessierten ab dem Freien Platz angeboten. Eine Bewirtung mit kleinen Odenwälder Spezialitäten findet ab 14 Uhr im „Heckmann-Keller“ im Vorderstädtchen statt. Die Fotoausstellung ist an diesem Tag bis 18 Uhr zu sehen. Die Freunde der Hirschhorner Altstadt hoffen, damit auch in diesem Jahr einen interessanten Beitrag zum Tag des Denkmals leisten zu können.

Der Verein „Freunde der Hirschhorner Altstadt“ kümmert sich seit seiner Gründung 1982 um die Sanierung, Instandhaltung und Gestaltung der Altstadt. Waren die ersten Jahre geprägt von der Schaffung einer Fußgängerzone und der Beratung bei der Altstadtsanierung, so rückte nach und nach die Gestaltung und Erhaltung des historischen Stadtbildes und -wertes in den Vordergrund des Engagements. So wurden die Hochwassermarken instandgesetzt sowie die Handwerks- und Zunftzeichen restauriert, daneben Hinweistafeln und Stadtansichten in Bronze angebracht.

Die Beleuchtung der Hirschhorner Klosterkirche war das erste große Vereinsprojekt. Nach Jahren der Diskussion, Überzeugungsarbeit, Planung und Mittelbeschaffung konnte diese Beleuchtung Ende 1994 fertiggestellt und in Betrieb genommen werden. Sie ist seither zur allabendlichen lieben Gewohnheit der Hirschhorner geworden.

Neben dem anspruchsvollen, verantwortungsvollen und zeitaufwändigen Engagement der Vereins- und Vorstandsmitglieder sollen aber auch in Zukunft das gesellige Vereinsleben und die Gemeinschaftspflege nicht zu kurz kommen. Fest eingeplant sind dazu in erster Linie die jährlichen Ausflüge zu attraktiven Zielen mit Potenzial für neue Ideen zur Gestaltung und Pflege der Hirschhorner Altstadt, aber auch mit großem Freizeitwert.

In den mehr als 30 Jahren seines Bestehens hat sich die Altstadt zu einer „strahlenden Perle des Neckartals“ entwickelt. Der Verein ist stolz darauf, dass er an dieser Entwicklung teilhaben und auch einige bedeutsame Beiträge dazu leisten konnte. Die Vereinsmitglieder werden diese Arbeit fortsetzen müssen, damit der Glanz der „Perle des Neckartals“ nicht verblasst, ist man sich im Vereinsvorstand im Klaren.

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