Förderverein beteiligt sich mit einer Führung durch die Hirschhorner Klosterkirche am Tag des offenen Denkmals am 11. September

„Zusammen ist man – weniger alleine – gemeinsam Denkmäler erhalten“ lautet das Motto am Tag des offenen Denkmals. Er findet in diesem Jahr am Sonntag, 11. September, statt. Eine kostenlose Führung durch die Hirschhorner Klosterkirche unter Betrachtung ihrer interessanten Baugeschichte bietet der Förderverein mit Dr. Ulrich Spiegelberg um 15.30 Uhr an. Jeder Stein macht die Klosterkirche zu einem Bilderbuch der Geschichte. Ihr wechselvolles Schicksal lässt sie auch zu einem Bindeglied der Konfessionen werden: Hauskloster der Herren vom Hirschhorn, Ort der Reformation, Stadtkirche, Verfall, Wiederaufbau und Erhalt sind Stichworte.

Mit der Schenkung der Klosterkirche an die katholische Kirchengemeinde 1886 ermöglichten das Engagement der hier wirkenden Pfarrer sowie die Opferbereitschaft der Bevölkerung die Wiederherstellung des Gotteshauses. Die Kirche ist dabei ein schönes Beispiel für ein Umdenken der Denkmalpflege des frühen 20. Jahrhunderts, als man versuchte unter vorsichtiger Rekonstruktion, wo es unumgänglich war, den Bestand, den die Jahrhunderte gestaltet haben, zu bewahren. Auch die vergangenen Jahre erforderten und erfordern große Anstrengungen, das Bauwerk für kommende Generationen zu erhalten.  So kann man neben dem spirituellen Rahmen, den die Karmeliter hinterließen, gerade hier den Hauch der Geschichte immer noch spüren.

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