Vereinsolympiade beim Heddesbacher Dorffest bot viel Gaudi

Die Dorfolympiade der Vereine sorgte für viel Gaudi. Bei schweißtreibenden Temperaturen traten je zwei Vertreter in fünf Aufgaben gegeneinander an. Die waren natürlich so ausgewählt, dass sie die Olympioniken vor schwere Aufgaben stellten und Lacher beim Publikum führten. Zum Ende der Sommerferien luden Bürgermeister und Gemeinderat wieder zum Heddesbacher Dorffest auf dem Kirchplatz ein.

In seiner Begrüßung dankte Bürgermeister Hermann Roth all denen, die es als Sponsoren oder Helfer möglich gemacht hatten. Nicht zu vergessen alle die fleißigen Spender von selbstgebackenem Kuchen. Das gemeinsame Mittagessen war der Renner. Nicht nur wegen des Preises von nur fünf Euro kamen dafür auch viele Auswärtige in die kleinste selbstständige Gemeinde des Rhein-Neckar-Kreises.

Der Jagdpächter, die Firma Krieger, hatte dazu ein Wildschwein-Essen (Gulasch mit Preiselbeeren, Spätzle, Semmelknödeln und Rotkraut) bereitgestellt. Danach erfreuten die Kinder vom Kindergarten „GerneGross“ aus Langenthal und vom Waldkindergarten Hirschhorn zusammen mit Carsten Best die Gäste mit Lied und Spiel. Für die Kinder kam dann auch Zauberer Seppl vorbei. Als besondere Überraschung bekamen sie noch ein Eis spendiert, wofür „Corinnas Eisperle“ vom hessischen Langenthal über die „Grenze“ angerückt war.

Die Heddesbacher Tanzgruppe bot später Kinderschminken an, außerdem fand ein Luftballonwettbewerb statt. Die Absender der drei am weitesten fliegenden Ballons erhalten beim Weihnachtsmarkt einen schönen Preis. Bei der Dorfolympiade lud der MGV zum Wettnageln auf dem Holzklotz ein. Beim Kirchenchor galt es, sich mit dem Luftgewehr beim Zielschießen zu beweisen. Bei der HTG war Geschicklichkeit gefragt. Zwei mit einer Schnur verbundene Kissen mussten sich um einen Holzstab wickeln.

Der TC forderte zum Dartspiel auf. Die Jugendfeuerwehr hatte angesichts des heißen Wetters die „coolste“ Aufgabe. Ein mit Wasser gefüllter Helm musste auf dem Kopf möglichst ohne zu kleckern transportiert werden. Immerhin: Wer verschüttete, bekam eine willkommene Abkühlung. Mit einem fröhlichen Melodienreigen des Bläser- und Posaunenchors aus Wald-Michelbach klang das Fest langsam aus.

 

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