Marmelade und Chutney als willkommenes Präsent: Projekt von Religionsklasse an der Oberzent-Schule Beerfelden und Deutschschülern der Generationshilfe

Die Suche nach einem Geschenk zum Geburtstag von Egon Horlebein war der Anlass. Der ehemalige Leiter der Lernhilfeschule, die nun in die Oberzent-Schule integriert ist, feierte nämlich 80. Wiegenjubiläum. Und der heutige OZS-Leiter Bernd Siefert hatte überlegt, was es abseits von Sekt noch als Präsent geben könnte. Da kam die Idee mit einer extra für einen solchen Anlass gefertigten Marmelade und einem Chutney gerade recht.

„Wir pflanzen jedes Jahr einen Apfelbaum für die neuen Fünftklässler“, erläutert Siefert. Aus den darauf wachsenden Früchten könnte man doch etwas Leckeres herstellen, war der Gedanke. Seine Religionsklasse 6 und die Deutschschüler Antonia (Rumänien) und Aziz (Syrien) von Johanna Käpernick-Krämer von der Generationshilfe gingen dann in der Schulküche zu Werke. Letztere, auch Vorsitzende des OZS-Fördervereins und ehemalige Kollegin, hatte am Vormittag mit ihren Schülern die Rezepte besprochen. Sie sah es als gute Möglichkeit für die Jugendlichen an, in der Praxis die deutsche Sprache zu erlernen.

Sechs Lernhilfeschüler, die ebenfalls in der Religionsgruppe mit beschult werden, waren ebenfalls mit beim Projekt dabei. Zwei Körbe voll mit Äpfeln wurden geschält, geschnitten, gekocht und verarbeitet. Über Thomas Scheuermann von der Firma Schwinn aus Gammelsbach bekam man die Etiketten: „Ein süßer Gruß von der Oberzent-Schule“ für die Marmelade und „ein herzhafter Gruß von der Oberzent-Schule“ fürs Chutney. Aber natürlich wird nicht alles verschenkt: Kommende Woche werden die Reli-Schüler selbst die mit eigenen Händen hergestellte Marmelade verkosten.

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