Mächtigen Orgelklänge und virtuose Gitarrensoli beim Konzert von Jo Aldingers „Downbeatclub“ im Langenthaler Atelier Folkerts

Was die Besucher zahlenmäßig nicht hergaben, das machten sie durch ihre Begeisterung wett: Die drei Musiker von Jo Aldingers „Downbeatclub” wurden nach ihren epischen Stücken immer wieder mit viel Beifall bedacht. Kein Wunder, standen doch absolute Könner auf der Bühne des Ateliers von Enno Folkerts. Dort fand die zweite Veranstaltung in der Zusammenarbeit von „Konzerte am Neckar“ und der „Kunstpflege Hirschhorn“ statt.

Konni Behrendt, Gitarre, Jo Aldinger, Hammondorgel, und Matthias Macht, Schlagzeug, spielten nach eigener Definition „Psychedelic Jazz Funk Rock“. Und wie: Die mächtigen Orgelklänge wechselten sich ab mit diversen Gitarrensoli und virtuosen Schlagzeugklängen. Die Musiker waren oft völlig versunken in ihre Instrumente, konzentrierten sich voll auf die einzelnen Töne, ließen der Improvisation freien Lauf.

Die flirrende Weite, die diese Band erzeugte, ließ mehr als drei Künstler vermuten. Chamäleonartig passten sie ihre musikalischen Farbgebungen einander an und erschufen so ein einzigartiges, homogenes und klares Klangbild. Der Psychedelic Rock von „Pink Floyd“ oder „Deep Purple“ kam mehr als einmal in den Stücken zum Vorschein.

Der 1973 in Stuttgart geborene Jazzpianist, Hammondorganist und Komponist Jochen Aldinger konzertiert aktuell auch mit „Goetheallee“, „aldimenz“ und der „Lena Sundermeyer Band“. Konzertreisen führten ihn durch ganz Europa. Seit 2004 ist er Dozent für Klavier, Korrepetition und Musiktheorie an der Hochschule für Musik in Dresden. Für sein Spiel und seine Kompositionen wurde er mehrfach im In- und Ausland mit Preisen ausgezeichnet. Ein feines Gespür für Strukturen und Stimmengewichtung und ein besonderer Sinn für Melodik charakterisieren diesen eigenständigen und innovativen Klangästheten.

Der Gitarrist und Komponist Konni Behrendt studierte an der Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“ in Dresden. Er spielt in verschiedensten Formationen, denen er vor allem durch seine stilistische und klangliche Vielfalt eine eigene Note verleiht. Ob Jazz, Rock, Pop oder frei improvisierte Musik, aus allen Genres schöpft der gebürtige Magdeburger die Zutaten seiner Klangwelt. Auch als Komponist gibt es für ihn keine Grenzen und Gesetze.

Seit 1984 spielte Matthias Macht auf etwa 20 CDs und 500 Konzerten mit „Tijuana mon amour broadcasting inc.“, „Hegner“, „Pawella ice” oder „Paul Sprawl”. Er studierte Schlagzeug bei Jazzlegende Günter „Baby“ Sommer an der Musikhochschule Dresden. Macht ist ein Schlagzeuger mit außergewöhnlichem Ausdruck, Soundvielfalt und Kreativität. In seinem unverwechselbaren Stil verbindet er Elemente aus Jazz, Drum & Bass, Funk und Freejazz.

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