Italienischer Songwriter Roberto Tardito kommt am 3. November zur Hirschhorner Kunstpflege ins Atelier von Enno Folkerts

Die Kunstpflege Hirschhorn lädt ein zum letzten Konzert in diesem Jahr mit Roberto Tardito. Es findet statt am Donnerstag, 3. November, um 20 Uhr im Atelier Enno Folkerts in der Waldmichelbacher Straße 2. Auf seiner Tournee 2016 „La strada verso casa“ spielte Roberto Tardito bereits in Rom, Turin, Mailand, Bergamo, Bellinzona und Banco. In Deutschland gibt er nur drei Konzerte: in München, in Ingolstadt und eben in Langenthal.

Robert Tardito spielt akustische und elektrische Gitarre, Percussions, Bodhrán und Harmonica. Seine raue und sehr einfühlsame Stimme liegt irgendwo zwischen Angelo Branduardi und Paolo Conte. Er ist in seiner Musik immer auf der Suche nach Berührungspunkten zwischen den Kulturen und den verschiedenen musikalischen Traditionen. Tardito singt Balladen und Revolutionslieder, aber auch populäre Songs aus der ganzen Welt. Seine Texte sind voller Reife und Aussagekraft, wie sie in der Tradition eines Hannes Wader, Reinhard Mey oder Konstantin Wecker zu finden sind.

Die sehr poetischen, aber dennoch gesellschaftsspiegelnden Texte des Singer/Songwriters werden zum besseren Verständnis von Giuseppe Lauria, der in Hirschhorn das Ristorante „Bei Peppe“ führt, sinngemäß übersetzt. Teilweise gibt es aber auch Textpassagen zu hören, um die Poesie von Tarditos Texte deutlich zu machen. Wie immer gilt: kein Eintritt, sondern ein freiwilliger Obolus.

2007 wurde Tarditos Debütalbum „Controvento“ veröffentlicht. Dank dieser Arbeit war er der erste italienische Künstler, der an dem von Peter Gabriel organisierten internationalen Projekt WE7 teilnahm. Durch die virtuelle Plattform „Second Life“ erreichte dieses Konzert die Hauptstädte der Vereinigten Staaten, von Europa und Australien – mit insgesamt 116 Auftritten und mehr als 45000 Zuschauern.

2010 folgte „Se fossi Dylan“, ein Album, das in Zusammenarbeit mit Musikern wie Nicholas Burns, Heiko Plank, Peyo Peev und Milen Slavov realisiert, in den USA, Italien, Deutschland, Bulgarien und Frankreich aufgenommen und in London von Chris Stilmant produziert wurde. Auch eine englische Version des Albums gibt es: „If I were Dylan“.

Der Veröffentlichung des Albums „Porto Argo“ folgten 2011 Konzertreisen in Italien, Belgien, Deutschland und Slowenien. 2012 entstand „Punto di Fuga“ in Zusammenarbeit mit Riccardo Galardini, Steve Cooper, Peter Sitka, Nathan Steers, Carlos Meza und Milen Slavov. 2014 kam das aktuellste Werk heraus: „Era una gioia appiccare il fuoco“ – mit Fabrizio Barale, Claudio Fossati, Riccardo Galardini, Max Gelsi und Guido Guglielminetti.

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