Die Hirschhorner Ritter laden am 19. November wieder zum Schlachtfest ins Vereinsheim ein

Wenn die Hirschhorner Ritter zum Schlachtfest einladen, kann zuhause die Küche kalt bleiben. Seit über zehn Jahren geht es im Vereinsheim zu diesem Anlass immer deftig zu. Wellfleisch, Bratwurst sowie Leber- und Blutwurst stehen am Samstag, 19. November, wieder auf der Speisekarte für die „eingefleischten“ Fans. Selbstgemachtes Sauerkraut sowie eigens hergestellten Kartoffelbrei gibt’s obendrauf, eine Wurstsuppe vorneweg für alle, die von der mächtigen Schlachtplatte vielleicht nicht satt werden.

Um 17 Uhr geht’s im Vereinsheim an der Jahnstraße los – beileibe nicht nur für Ritter-Mitglieder, die gesamte Bevölkerung ist eingeladen. Wer zu spät kommt, dem bleibt nur der knurrende Magen. Abverkauf gibt es auch über die Straße. Um 19 Uhr geht’s dann in gewohnter Stimmung unter dem Motto „Und zum Abschied schenkt Sie dir ‚ne Scheibe Gelbwurst“ weiter.

Die Qualität des Essens für einen guten Preis hat sich rumgesprochen: „Etwa 120 Schlachtplatten gehen allein im Vereinsheim über die Theke“, weiß Ritter-Präsident Klaus-Jürgen Ehret. Ganz zu schweigen von den vielen hungrigen Hirschhornern, die mit Schälchen (oder besser großen Schalen) und Tupperschüsseln vorbeikommen, um sich diese auffüllen zu lassen.

Von Anfang an beziehen die Ritter Fleisch- und Wurstwaren von einem Allemühler Metzger, für wohlschmeckenden Kartoffelbrei und leckeres Sauerkraut sorgt Vereinsmitglied Uwe Fellhauer in Eigenarbeit. „Es ist von Vorteil, wenn wir die entsprechenden Berufsgruppen im Verein haben“, schmunzelt Ehret. Für den größten Hirschhorner Verein ist es beim erwartet großen Andrang gut, personell „aus dem Vollen“ schöpfen zu können. Um die 20 Helfer sind im Einsatz, um für die knurrenden Mägen der Gäste Abhilfe zu schaffen und auch die Kehlen nicht trocken werden zu lassen.

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