Vortrag in Hirschhorn am 9.11.: „Schwarze Löcher – dunkles Geheimnis der Raumzeit“

Die mögliche Existenz schwarzer Löcher fasziniert die Forscher seit ihrer Vorhersage durch Albert Einsteins Relativitätstheorie. Alle an diesem Thema Interessierten lädt der Erwachsenenbildungskreis der katholischen Kirchengemeinde Neckartal ins Pfarrzentrum Kloster Hirschhorn, Klostergasse 26, ein. Dort spricht am Mittwoch, 9. November, 19.30 Uhr, der wissenschaftliche Geschäftsführer des Instituts für Theoretische Physik der Universität Heidelberg, Dr. Eduard Thommes, aus Langenthal.

Thommes hatte bei seinem vorherigen Referat über die Entstehung und Ausbreitung unseres Universums diesen neuen Vortrag „Schwarze Löcher – dunkles Geheimnis der Raumzeit“ den damaligen Teilnehmern versprochen. Am Rande eines schwarzen Lochs ist die Schwerkraft so stark, dass selbst Licht nicht mehr entweichen kann. Der Raum wird zu einer Singularität verbogen, die Zeit bleibt stehen. Es gibt keine Informationen aus dem Innenbereich eines Schwarzen Lochs.

Schwarze Löcher haben jedoch einen großen Einfluss auf ihre Umgebung und machen sich dadurch bemerkbar. So vermutet man supermassive schwarze Löcher in den Zentren von Galaxien, so auch in unserer Milchstraße. Beim Zusammenstoß schwarzer Löcher entstehen Gravitationswellen, die kürzlich zum ersten Mal beobachtet wurden. Wie könnten schwarze Löcher entstehen, mit welchen Beobachtungen können wir das dunkle Geheimnis enthüllen? Auf diese Fragestellungen versucht Thommes Antworten zu geben.

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