Neckarsteinacher SPD-Ortsverein informierte sich am Greiner Eck

Der Windpark Greiner Eck bewegt nach wie vor heftig die Gemüter. Um sich vor Ort umfassend informieren zu lassen, führte die Herbstwanderung des SPD-Ortsvereins auf die Höhe. Bei herrlichem Wetter begrüßte Vorsitzende Sabine Wegehingel eine sehr große Zahl von Teilnehmern. Die kamen nicht nur aus der Vierburgenstadt selbst, sondern auch aus dem Nachbarort Hirschhorn. Dazu hatten sich noch einige interessierte Freunde eingefunden.

Der Projektleiter des Windparks, Planer Jürgen Simon von der Viernheimer Firma 3P Energieplan, war im Vorfeld für die Erläuterungen im Rahmen der Wanderung  gewonnen worden. Er begleitete die Gruppe auf die Baustelle WKA 1, wo derzeit gerade vier Windräder entstehen. Ein fünftes ist in der Genehmigungsphase. Simon erläuterte ausführlich Geschichte und aktuellen Stand des Projekts. Auch die bestens informierten SPD-Stadtverordneten konnten hier noch Neues erfahren. Auch die kritischen Fragen beantwortete der Planer nach dem Eindruck der Anwesenden zufriedenstellend. Simon bedauerte die Klage der Hirschhorner Teilnehmer, dass die Information der Bürger im Vorfeld dort nicht so gut gewesen sei wie in der Nachbarstadt Neckarsteinach.

Simon bezeichnete die Einsprüche der Windkraftgegner als meist unsinnig. Sie seien ermüdend und kosteten auch noch richtig viel Geld. Wenn ein seltenes Tier angeblich gesichtet worden sei, koste das in der Regel einen hohen fünfstelligen Betrag. Auch wurde laut Simon der Bau der fünften Anlage dadurch enorm verzögert.

Da es am zugigen Greiner Eck so langsam richtig kalt geworden war, ging es flott zurück. Abschluss war dann in der heimeligen Mannheimer Hütte, wo sich einige Unterhaltungen nicht nur über Windkraft anschlossen. Wegehingel dankte dort für die gute Beteiligung und Planer Simon für den fachkundigen Vortrag.

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