Mit etlichen Baumaßnahmen soll es in Hirschhorn voran gehen

Der Anbau des Feuerwehrgerätehauses: eine unendliche Geschichte. Nach immer neuen Verzögerungen soll nun ein Termin mit allen am Bau Beteiligten Klärung bringen, wie es weitergeht. Denn die Arbeiten ruhen derzeit, weil sich der Felsuntergrund als zu stabil für die eigentlich geplanten Maßnahmen erwies und sich der von der Baufirma eingesetzte Subunternehmer weigerte weiterzuarbeiten. Er wurde zwischenzeitlich vom Ingenieurbüro in Verzug gesetzt. Erster Stadtrat Karlheinz Happes gab in der Sitzung der Stadtverordneten-Versammlung einen kurzen Abriss.

Beim Baugebiet Hohes Feld 2 in Langenthal konnte laut Happes durch die frühe Zusage von mehreren Wochen Urlaub in den Monaten September und Oktober an den Bauamtsleiter „die Sachbearbeitung nicht nach den Wünschen des Magistrats erfüllt werden“. Zwischenzeitlich hätten Gespräche mit Grundstückseigentümern stattgefunden, die ihr mündliches Einverständnis für eine Einbahnstraßenlösung gegeben hätten. In den nächsten Tagen werde sich der Bauamtsleiter mit den weiteren Maßnahmen beschäftigen. Das mit den Fraktionsvorsitzenden geplante Gespräch über die künftige Beteiligung der Stadt werde voraussichtlich in der zweiten Novemberhälfte stattfinden.

Ende Juli hatte der SPD-Stadtverordnete Thomas Wilken nach einem möglichen Halt der Buslinie 685 am Campingplatz angefragt. Von Langenthal kommend wäre es weniger ein Problem, so Happes. Höchstens der eventuell fehlende Gehweg vom Campingplatz zur Haltebucht. „Allerdings wäre eine Haltestelle von Hirschhorn kommend eher schwierig.“ Wie mit dem Landratsamt besprochen, wäre ein Ortstermin im November möglich, so dass eine weitere Haltestelle bei Genehmigung direkt in den neuen Fahrplan mit aufgenommen werden könnte.

Aufgrund von Tiefbau- und Kabelzugarbeiten im Rahmen des Breitbandausbaus wird es Happes zufolge in den kommenden Wochen zu Verkehrsbehinderungen in Ersheim kommen. Dies betrifft Teile des Höhenwegs, Amselweg, Heinrich-Weis-Straße, Brentanostraße und Zur Schönen Aussicht. Die Kosten der am 7. Dezember stattfindenden Seniorenadventsfeier werden wieder durch die Oskar- und Erna-Kind-Stiftung getragen, berichtete der Erste Stadtrat. „Eine personelle Unterstützung der Veranstaltung durch Stadtverordnete wäre wünschenswert“, sagte er.

Die Baumaßnahme an den Bahnbrücken Hainbrunner und Langenthaler Straße ist erst einmal in die Zukunft gerückt, führte Happes weiter aus. Nach Mitteilung der Deutschen Bahn sollen die bereits angekündigten Sanierungsarbeiten nun in den Jahren 2020/2021 getätigt werden. Die beiden über 100 Jahre alten Brücken müssen dringend auf Vordermann gebracht bzw. neue gebaut werden.

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