Am vierten Adventswochenende: Hirschhorner Weihnachtsmarkt zwischen Rathaus und Marktplatz

Nach dem mehr als erfolgreichen Revival des Hirschhorner Weihnachtsmarktes im vergangenen Jahr gibt es am vierten Adventswochenende eine Neuauflage in der Hirschhorner Altstadt. Jeweils von 12 bis 21 Uhr sind am Samstag, 17., und Sonntag, 18. Dezember, 26 Aussteller und Geschäfte zwischen dem Rathausvorplatz und dem Marktplatz zu finden, die allerlei Advent- und Weihnachtliches anbieten. Natürlich kommt auch das leibliche Wohl an verschiedenen Orten nicht zu kurz.

„Der Hirschhorner Weihnachtsmarkt wurde von den Besuchern super angenommen“, bilanzierte nach der Wiederauflage 2015 Marianne Heisner, die damals wie heute zusammen mit Christian Grimm die Veranstaltung organisiert. „Alle waren begeistert.“ Nach 23 Jahren Pause gab es endlich wieder einen Adventsmarkt, der von den Einheimischen sehnlichst gewünscht worden war. „Die Straße war voll“, blickt Marianne Heisner zurück. Besucher kamen nicht nur aus der näheren Umgebung, sondern auch aus dem Odenwaldkreis, der Region Bergstraße und Mannheim, beobachtete sie. „Wir waren rundum zufrieden.“

Die Teilnehmer in diesem Jahr kommen aus Eberbach, Waldbrunn, Neckargemünd, Rothenberg, Neckargerach, Wald-Michelbach, Brombach und natürlich zum Großteil aus Hirschhorn. Es werden selbstgefertigte Strickwaren, hausgemachte Liköre, selbsthergestellte Weihnachtsdeko, Schmuck und vieles mehr angeboten. Für Essen und Trinken ist bestens gesorgt. Im Gewölbekeller der vorderen Hauptstraße gibt es bei Marianne Heisner Glühwein, Tote Tante, heißer Amaretto sowie kalte Getränke mit und ohne Alkohol.

Den Geschenkideen sind keine Grenzen gesetzt: Seien es nun Weihnachtsgestecke, selbst Gehäkeltes und Gestricktes, Laubsägearbeiten, Kerzen, Räucherwaren, feine Tropfen oder auch Marmeladen, Honig, Tee, Schmuck, Engelsfiguren oder Krippen: Das Angebot ist auf dem Weihnachtsmarkt sehr vielseitig, sodass niemand ohne das passende „Last-Minute-Geschenk“ für die Verwandt- oder Bekanntschaft nach Hause gehen muss.

Das Langbein-Museum ist an beiden Tagen nachmittags geöffnet. Das Casa Reha „Michelberg“ bietet Holz-, Bastelarbeiten, Marmelade und Weihnachtskekse. Brigitte Fink aus Rothenberg hat Weihnachtsschmuck, Wollstrümpfe, Wollmützen und Kerzen, Ina Kermbach Dekoration und Bastelarbeiten. Bettina André ist mit Schmuck, Handarbeiten, Kirschkernkissen und Schals dabei. Heinz Hess hat Honig, Bienenwachskerzen und Holzbastelei im Angebot, Erika Scholl Glassterne, Engel und Bastelarbeiten. Und das ist nur eine Auswahl der angebotenen Dinge. Viel mehr erwartet die Besucher vor Ort.

An beiden Tagen ist „Nikolaus“ Hans-Jürgen Waibel wieder mit seinem Lebkuchenhaus in der Hauptstraße unterwegs. Die süßen Versuchungen klebt Christian Grimm auf einen überdimensionierten Bollerwagen, den Waibel in rotem Mantel und mit Rauschebart jeweils um 15 und 17 Uhr durch die Straßen zieht. Natürlich erzählt er zu diesem Anlass auch die Legende des Heiligen aus dem türkischen Myra.

Advertisements