Vergnügliche Stunden für Neckarsteinachs Senioren

Einige vergnügliche Stunden verlebten Neckarsteinachs Senioren dieser Tage im Bürgerhaus. Gesangs- und musikalische Einlagen unterhielten bei Wein, Kuchen und Brezeln bestens. Grußworte sprachen Bürgermeister Herold Pfeifer, die Vierburgenhoheiten Sophia und Sina sowie Pater Joshy von der katholischen Kirchengemeinde.

Nach zwei Liedern des Sängerbunds freute sich der Bürgermeister, so viele Gäste begrüßen zu dürfen. „Alle Jahre wieder backen die Mitglieder der städtischen Gremien und deren Partner Kuchen für die Adventsfeier der Senioren“, sagte er. Viele seien gekommen, „um Ihnen heute Nachmittag einige schöne Stunden zu bereiten“.  Sein besonderer Gruß galt den ältesten Mitbürgerinnen, von denen er unter anderem Gertrude Meinzer, Irma Fontius und Wanda Schütz mit 94 und 93 Jahren nannte.

Nach weiteren Gesangsvorträgen des Sängerbunds spielte das Jugendensemble der Musikfreunde unter der Leitung von Erich Foret zur Jahreszeit passende Stücke. Weihnachts- und Volkslieder wurden dann unter Begleitung von Josef Glier, Alfred Mayer und Hermann Kopp gesungen. Besonderer Gast war „Goldisch“ Gottlieb Kuhn. Pfeifer dankte zum Abschluss seiner Rede allen, „die diese Adventsfeier heute möglich gemacht haben“.

Vierburgenkönigin Sophia I. ging in ihren Worten auf den Begriff der Freundschaft ein. Der werde heutzutage im Zeitalter der sozialen Medien sehr inflationär verwendet. Früher, als die heutigen Senioren jung waren, hatte er noch eine ganz andere Bedeutung. „Nicht viele Freundschaften sind wichtig, sondern die Menschen, die uns gerade etwas Gutes tun, Menschen die man im Herzen trägt“, sagte sie. Manchmal müsse eine Freundschaft auch viel aushalten.

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