Weihnachtsmarkt in der Hirschhorner Schreinerei Mathes ist immer ein Publikumsmagnet

Einmal im Jahr verwandelt sich die Werkhalle der Schreinerei Mathes in Hirschhorns Hainbrunner Straße in einen großen weihnachtlichen Markt. Dann drängen sich dort die Gäste, um einen Blick auf die vielen advent- und vorweihnachtlichen Artikel zu erhaschen, das eine oder andere in Handarbeit hergestellte Geschenk zu erstehen oder gemütlich in netter Gesellschaft zu verweilen. Zum 12. Mal war die Schreinerei nun Anziehungspunkt für Besucher aus nah und fern, die die Halle am Nachmittag bis auf den letzten Platz füllten.

Schon vor der Schreinerei blieben die Gäste bei Andy Aßmann stehen. Seine Skulpturen werden ausschließlich mit der Motorsäge aus massiven Eichen-Stämmen geschnitten. Anfangs wird von ihm eine forstwirtschaftliche Motorsäge verwendet, für die Feinheiten dann eine spezielle Schnitzgarnitur. Wenn die Figur mit der Motorsäge fertig bearbeitet ist, werden mit Schleifpapier die Holzfasern geglättet.

Ludwig Heyer ist jedes Jahr unter anderem mit seinen verschiedenen Teesorten dabei. Sorten wie Weihnachtstee, Kaminfeuer oder Hüttenabend verbreiten dabei ein Flair von einem gemütlichen Abend in den eigenen vier Wänden vor prasselndem Feuer. Der Stamm Goten des Pfadfinderbundes Süd aus Eberbach war wieder mit Holzspielzeug sowie weihnachtlicher Christbaum-Deko bis hin zu Krippen vertreten. Der Erlös soll für die vielfältigen Vereinszwecke verwendet werden.

Ebenfalls aus Eberbach war Stefanie Bahrt, ehemals Papier Baar, in Hirschhorn dabei. Sie stellte – zusammen mit ihrer Schwester – Robin- oder Fröbelsterne in verschiedenen Größe und Formen vor Ort in mühsamer Handarbeit her. 30 Blätter würden gefaltet und dann noch einmal ineinander gefaltet, erläuterte sie. „Es wird überhaupt nichts geklebt.“

Nadine Albrecht aus Haag bot alles rund um Kleidung an. Seien es Handtaschen, Schals, Mützen oder Kindersachen. Natürlich handgefertigt. Vertreten waren daneben unter anderem auch Silvia Deetjen mit Buchhüllen, Taschen und Tischdeko, Brigitte Joho mit Mützen, Schals oder Babysachen, Zita Zentler mit gehäkelten Tieren und Kartenzauber oder Rosi Koch und die Strickweiber aus Igelsbach mit Stricksachen, Basteleien und Gebäck.

Für musikalische Umrahmung war den ganzen Tag über gesorgt. Ein Bläserchor mit Musikern aus Hirschhorn, Rothenberg, Schönmattenwag und Eberbach trat am frühen Nachmittag unter der Leitung von Horst Kern auf. Das Ensemble hatte sich beim ersten Mathes-Weihnachtsmarkt gegründet und hält ihm seitdem die Treue. Auch ehemalige Mitarbeiter sind darin aktiv.

Jugendliche und Erwachsene der katholischen Kirchenmusik waren mit advent- und weihnachtlichen Weisen dabei. Der zwölfjährige Jonas Hanauer zeigte zwischendurch seine beachtlichen Künste auf der Geige. Der Heddesbacher Kirchenchor, in dem Rolf Mathes selbst aktiv ist, glänzte auch mit einem Auftritt. Natürlich durfte ein Besuch des Nikolauses nicht fehlen. Und Angebote fürs leibliche Wohl gab‘s in diversen Ausführungen. Das Schreinerteam hatte zum Beispiel diverse Flammkuchen-Sorten und den bekannten Falter-Glühwein im Angebot.

„Wir haben noch mehr Aussteller als sonst“, freute sich Rolf Mathes über den Zuwachs bei den Standbetreibern wie auch den „traumhaften Besuch“. Das ganze Schreinerei-Team habe sich bei der Organisation reingekniet, meinte er. Federführend waren hier Tino Hahn und Klaus Abelshauser tätig. Die Lehrlinge hatten im Vorfeld einen Holz-Weihnachtsbaum gezimmert, der die Gäste an der Straße mit seinem Lichterschein begrüßte.

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