Gesellige Stunden für die Hirschhorner Senioren bei der Adventsfeier

Einige gesellige Stunden verlebten die Senioren aus der Kernstadt und den Ortsteilen bei angenehmer Unterhaltung im Bürgerhaus. Bewirtet von vielen Helfern war ein ansprechendes weihnachtliches Programm für sie zusammengestellt worden, bei dem sie sängerisch auch selbst aktiv werden durften. Eine Blech- und Holzbläsergruppe Hirschhorner Musikanten spielte für die ältere Mitbürger bekannte Weisen auf.

„Zu Weihnachten steht die Zeit ein wenig still, und wir haben Muße für andere Gedanken“, meinte Bürgermeister Oliver Berthold in seiner Begrüßung. Man solle sich jetzt Zeit nehmen für Dinge, „für die wir sonst viel zu wenig Zeit haben“. Jetzt sei die Möglichkeit jemanden anzurufen, „von dem wir schon lange nichts mehr gehört haben“ oder jemandem zu schreiben, „dem wir schon lange einmal schreiben wollten“.

All die fleißigen Helfern aus der Stadt hätten sich die Zeit genommen, „damit wir an diesem Nachmittag die Möglichkeit haben, etwas zur Besinnung zu kommen und den hektischen Alltag zu vergessen“, sagte der Bürgermeister. Deshalb dankte er allen, die zum Gelingen dieser Feier beigetragen haben. „Sie sehen also, dass es viele Menschen gibt, denen wir nicht egal sind.“

Wenn man die Adventszeit nutze und auf andere zugehe, „dann können wir die Welt um uns herum ein kleines Stückchen besser machen“ und ndafür sorgen, dass sich die Mitmenschen geborgener und wohler fühle, so Berthold. Mit Bezug auf Dietrich Bonhoeffers „Von guten Mächten“ meinte er, dass man gerade in der Vorweihnachtszeit die schützende Hand dieser „guten Mächte“ ganz besonders spüre. „Zeigen Sie Ihren Mitmenschen, dass sie Ihnen nicht egal sind – sorgen Sie dafür, dass sie sich geborgen fühlen“, forderte er die Gäste auf.

Viel Beifall erhielten die Kinder der Kita Hirschhorn, die in die Weihnachtsbäckerei entführten und auch sonst einige Adventslieder im Gepäck hatten. Grußworte der Kirchengemeinden durch Pater Joshy und Pfarrer Jörg Awischus leiteten über zur Hausmusik der Gruppe um Heinz Hess (der krankheitsbedingt leider selbst nicht dabei sein konnte), die zum Mitsingen anregte.

Dafür waren extra Textblätter mit „Alle Jahre wieder“, „ Leise rieselt der Schnee“ und „O Tannenbaum“ ausgelegt worden. Levin Gruneberg las im Anschluss die Geschichte „Ein tolles Geschenk“ vor, dann kam Konrad Flachs mit der Mundharmonika vorbei und anschließend lasen noch einmal Levin und Stella Franzisko die Weihnachtsgeschichte „Das silberne Glöckchen“.

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