Gemeinsamer Ortsbeirat für Raubach, Hinterbach und Finkenbach

Hinterbach, Raubach und Finkenbach sollen in der neuen fusionierten Oberzent-Stadt einen gemeinsamen Ortsbeirat bekommen. Das Ergebnis entsprechender Gespräche mit den Ortsbürgern teilte Bürgermeister Hans Heinz Keursten jetzt dem Bau- und Umweltausschuss mit. Das zu bildende Gremium soll zu Beginn, ab dem 1. Januar 2018, aus sieben Mitgliedern bestehen – mit der Option, es bei Bedarf verkleinern zu können.

Eigentlich, so der Bürgermeister, sehe der Grenzänderungsvertrag für jeden Ortsteil einen eigenen Ortsbeirat vor. Da sowohl die Raubach als auch Hinterbach weniger als 100 Einwohner hätten, empfehle das Kommunalwahlgesetz, bei Ortschaften dieser Größe keinen eigenen Ortsbeirat zu installieren. Die jetzige Lösung sei in beiden Dörfern abgesprochen.

Eine Forderung aus der Kortelshütter Bürgerschaft gab Bürgermeister Keursten mit der Bitte um Prüfung an die zuständigen Stellen weiter. Denn auf der Landesstraße zwischen dem Ortsteil und der Kerngemeinde Rothenberg wünscht man sich Tempo 70. Polizei Erbach und Straßenverkehrsbehörde wurden von ihm angeschrieben, so der Rathauschef. Der Wunsch nach Geschwindigkeitsreduzierung rührt vor allem aus den Sommermonaten. Dann sind nämlich auf der kurvenreichen Straße viele Radler unterwegs. Ein Dorn im Auge sind – auch unter dem Lärmaspekt – den Ortsbürgern die schnellen Motorradfahrer.

Bis auf die Fliesenarbeiten sind alle Aufträge für die Sanierung der Sporthalle vergeben, teilte Keursten darüber hinaus mit. Die Arbeiten gehen gut voran. Größte Investition im kommenden Jahr wird dem Bürgermeister zufolge die Erschließung des Neubaugebiets Alt-Schulzenfeld in Rothenberg sein. Die entsprechenden Kosten für die die Verlegung von Wasser- und Abwasserkanälen sowie den Straßenbau werden gerade ermitteln. Unterhalb der Sporthalle sollen mit herrlichem Blick auf die Odenwaldhügel etwa 40 Bauplätze entstehen.

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