Gelungene Adventsfeier für die älteren Mitbürger Heddesbachs – Advents- und Weihnachtslieder wurden gesungen

Viele Senioren aus dem Ort waren zur Adventsfeier in den Bürgersaal gekommen, wo sie von Bürgermeister Hermann Roth begrüßt wurden. Besondere Willkommensworte gingen an Altbürgermeister Herwig Klein und seine Frau Carmen sowie an das Pfarrerehepaar Steffen und Sarah Banhardt. Ursula Suermann vom Team des Seniorencafés freute sich, dass neben den dortigen Gästen auch viele weitere Besucher erschienen waren und stellte ihnen das Programm des Nachmittags vor.

Da die Kinder des Waldkindergartens aus Krankheitsgründen nicht nach Heddesbach kommen konnten, spielte die Instrumental-Musik-Gruppe mit Tanja und Thomas Milkner sowie Maria und Anna Thommes zur Einstimmung auf Klavier, Querflöten, Gitarre und – neu dabei – einem Hackbrett alte weihnachtliche Weisen. Sie machte den Teilnehmern damit eine große Freude.

Nach dem Genuss der von den Gemeinderatsfrauen gebackenen Torten durfte man sich an vielen adventlichen Geschichten erfreuen. So wurden die Gäste von Pfarrer Banhardt und seiner Frau mitgenommen auf eine Reise nach Bethlehem, um eventuell in die Rolle einer der wichtigsten Personen des biblischen Weihnachtsgeschehens zu schlüpfen. Auch die Geschichte vom „Krippenhuhn“ aus der Nachkriegszeit, vorgetragen von Annemarie Backfisch, und eine Meditation über den Brückenbau zwischen Menschen und Völkern von Brigitte Breitenstein gaben Anlass zum Nachdenken.

Anrührend war die Erzählung über den kleinen Jungen Martin, der mit seinem Garnrollen-Teleskop tatsächlich den Weihnachtsstern entdeckt hatte. Gelesen wurde sie von Gaby Roth. Zum Lachen regte ein Gedicht von Ursula Suermann und Annemarie Backfisch an, das über den Besuch des Christkinds beim Finanzamt berichtete. Immer wieder wurden zwischendurch Advents- und Weihnachtslieder gesungen, begleitet von der Musikgruppe und Ursula Suermann.

Interessantes aus dem Jahre 2016 aus dem schönen Dorf berichtete Bürgermeister Roth. Er gab auch eine Vorschau auf 2017. Zum Abschluss des Programms musste sich doch tatsächlich der Weihnachtsmann beim Geheimdienst gegen Anschuldigungen wehren, sein Schlitten wäre nicht zugelassen und er selbst hätte ja auch gar keinen Pilotenschein. Die „Richterin“ bot ihm aber an, die Anklage fallenzulassen. Wenn er ihr nämlich einen besonderen privaten Wunsch erfüllen könne, nämlich ihr eine Spielzeugeisenbahn bringe. Denn sie hatte als Kind immer nur Puppen bekommen.

Mit dem gemeinsamen Lied „O, du fröhliche…“ endete das offizielle Programm. Alle Besucher durften sich beim Abendessen von den Gemeinderäten bedienen lassen. Noch einige Zeit saßen die Gäste bei vielen Gesprächen gemütlich zusammen. Nach den Dankesworten von Herwig Klein im Namen der Teilnehmer und von Bürgermeister Hermann Roth an das Vorbereitungsteam, die Akteure und Gemeinderäte ging man mit besten Wünschen für ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins nächste Jahr nach Hause.

Info: Das erste Seniorencafé 2017 findet am Dienstag, 10. Januar, statt. Speziell für die älteren Mitbürger wird Zauberer Seppl erwartet.

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