Großer Andrang beim Bammentaler Weihnachtsmarkt im Park des Kurpfalz-Internats

„Der größte Weihnachtsmarkt in 1000 Jahren Bammental“: Kulturring-Vorsitzender Michael Mende hatte die Lacher auf seiner Seite, als er das diesjährige Ortsjubiläum in Bezug zum Aussteller-Rekord auf dem 23. Adventsmarkt in der Elsenztal-Gemeinde setzte. 24 Standbetreiber sorgten – das zweite Mal im Park des Kurpfalz-Internats – für viel weihnachtliches Flair und boten die gesamte Palette an Geschenkideen fürs Fest – vielfältige kulinarische Spezialitäten nicht zu vergessen.

Bürgermeister Holger Karl hatte in seiner Begrüßung ebenfalls darauf hingewiesen, dass der Weihnachtsmarkt „größer als jeder bisher“ sei. Was dazu führte, dass die Hütten für die vielen Interessenten nicht mehr ausreichten. Die Klassen 8a und 8b der Elsenztalschule bauten mit Unterstützung des Kulturrings flugs eine neue, weitere wurden beim Freiwilligentag der Metropolregion im September auf Vordermann gebracht. Die letzte Weihnachtsmarkthütte schließlich lieh man sich in Wiesenbach.

Karl freute sich, dass es am neuen Ort, dem Park des Internats, einen solch großen Andrang gebe. Er wies darauf hin, dass die Schule selbst am Mittwoch, 21. Dezember, ab 16 Uhr einen Weihnachtsmarkt veranstalte. Der Bürgermeister dankte dem Gesangverein Liederkranz nicht nur für die musikalische Unterhaltung an diesem Tag, sondern auch dafür, dass der Verein „damals dafür sorgte, dass der Weihnachtsmarkt ins Leben gerufen wurde“.

Michael Mende sprach von den großen Fußstapfen, in die er als Nachfolger von Gerda Mende als Vorsitzender des Kulturrings getreten sei. Er dankte dem Bauhof für die Arbeiten bei der Aufstellung der Hütten sowie allen anderen an Organisation und Vorbereitung Beteiligten. Besonders lobte Mende die Arbeit der beiden Schulklassen, die selbst einen Stand betrieben und sich damit Geld für ihre Englandfahrt verdienten. Der Musikverein Feuerwehrkapelle hatte im Anschluss viele bekannte Weihnachtslieder im Gepäck und lud per ausgeteilten Texten zum Mitsingen ein.

Doch das musikalische Programm war damit noch lange nicht zu Ende: Das Gymnasium bot Weihnachtslieder, der Posaunenchor spielte ebenfalls zur Jahreszeit passende Stücke. Der Chor der Elsenztalschule sang, den Abschluss bildete die Christmas-Rockband der Musikschule Neckargemünd. Die Kinder konnten sich am Karussell vergnügen. Ein Süßigkeitenstand sorgte bei Groß und Klein für ein Leuchten in den Augen. Der Nikolaus hatte viele Überraschungen für die kleinen Besucher im Gepäck.

Der Weihnachtsmarkt hielt etliche Angebote und Leckereien der Vereine, örtlichen Gruppen, Kindergärten und Schulen bereit. Zahlreiche Weihnachtsgeschenke wie Handarbeiten, Gestecke und andere schöne Dinge gab es zu kaufen. Geschmückte Hütten luden ein, bei einem Glühwein oder heißer Schokolade – oder einem kühleren Getränk – gesellig zu verweilen.

Breit war die Palette: Unter anderem war der Volks-Chor war mit Punsch, Gestricktem und Marmelade vertreten. Das Personal der Gemeinde hatte neben Glühwein auch Sauerkraut im Angebot. Der Waldorfkindergarten bot Selbstgebasteltes an. Andere Anbieter neben vielen waren etwa Obst- und Gartenbauverein, Gymnasium, Feuerwehr, Peru-Kreis oder die Flüchtlingshilfe. Dazu kamen etwa noch DLRG-Jugend, evangelische Kirchengemeinde, FC Viktoria, Jugendfeuerwehr, Landfrauen oder Obst- und Gartenbauverein.

Bastelartikel, internationale Spezialitäten, Marmelade, Plätzchen, Vollkornbrot, Pralinen, Loll-Cups, Kaffee, Tee, Chili, Apfel- und Orangenpunsch, Apfelchips, Weihnachtsgestecke, Strickwaren, Rumtopf, afrikanisches Kunsthandwerk, Folienkartoffeln, Eintopf, Kirschglühwein, Waffeln, Schmalzbrot, Quiche oder Liköre waren nur ein kleiner Teil des großen Angebots.

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