Hesseneck bekommt Fördermittel aus dem Kommunalinvestitionsprogramm von 112.000 Euro für vier Maßnahmen

Die Mittel aus dem Kommunalinvestitionsprogramm (KIP) in Höhe von insgesamt knapp 112.000 Euro sollen in Hesseneck auf vier Maßnahmen verteilt werden. 54.000 Euro gibt es aus dem Bundesprogramm, das sich für die Gemeinde als kostenneutral darstellt. Denn der kommunale Eigenanteil zum Bundeszuschuss in Höhe von 6000 Euro wird durch das Land getragen. Gefördert werden hier vor allem energetische Sanierungen.

27.000 Euro soll der Austausch der Öl- in eine Öl-Brennwertheizung im Dorfgemeinschaftshaus Hesselbach kosten. Davon werden 25.000 Euro gefördert, erläuterte Bürgermeister Thomas Ihrig der Gemeindevertretung. Weitere 29.000 Euro Fördermittel fließen in den 33.400 Euro teuren Tausch einer gleich gearteten Heizung im Sporthaus Kailbach. Zusätzlich soll hier die Tankanlage erneuert werden. Wie Ihrig sagte, haben beide Heizanlagen über 30 Jahre auf dem Buckel.

Fast 58.000 Euro kommen aus dem KIP-Landesprogramm. Hier übernimmt das Land Hessen 80 Prozent der Tilgung, in den ersten zehn Jahren die Zinsen komplett und weitere zehn der insgesamt 30 Jahre auf Antrag anteilig. Neben den Pauschalmitteln in Höhe von 20 Prozent des Landeskontingents (11.500 Euro) für Instandhaltungen der Spiel- und Bolzplätze soll mit 46.100 Euro die voraussichtlich 47.400 Euro teure Erneuerung der Außenanlage am Feuerwehrgerätehaus Kailbach finanziert werden.

Auf die Gemeinde kommt laut Ihrig somit insgesamt ein Eigenanteil von 15,7 Prozent der Gesamtsumme oder 17.500 Euro zu, erläuterte er. Auch wenn Hesseneck eine Schutzschirm-Kommune ist, dürfen diese zusätzlichen Darlehen aufgenommen werden. Der Haupt- und Finanzausschuss hatte sich bereits im Vorfeld für eine Umsetzung der vier Maßnahmen ausgesprochen, sagte Jutta Ihrig. Die Gemeindevertretung folgte dieser Empfehlung.

Mit der Fläche am FFW-Gerätehaus befasste sich das Gremium gleich nochmals im Anschluss. Denn eine erste beschränkte Ausschreibung hatte zu hohe Sanierungskosten von über 50.000 Euro erbracht. Die wurden jetzt in Form einer zum Teil geänderten Ausführung und geringeren Massen „eingedampft“, wie Ihrig sagte. Eine Eberbacher Firma erhielt den Zuschlag für ihr Angebot in Höhe von 41.200 Euro. Die Arbeiten sollen im März und April des kommenden Jahres ausgeführt werden, da Anfang des Wonnemonats bereits das Maibaumstellen und danach das Feuerwehrfest geplant sind.

Der Bürgermeister teilte darüber hinaus mit, dass die Heag/Entega im Zuge der Kabel-Neuverlegungen in Kailbach den alten Turm beim Feuerwehrhaus nicht mehr benötige. Den könnten jetzt die Brandschützer als Lagerraum nutzen. Inklusive eines neuen Dachs, das der Energieversorger spendierte, weil er sich die Kosten des Abrisses sparte.

 

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